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LED-Tankuhr mit Komparatoren (Elektronik)
Hallo zusammen.
Ich will mir eine Benzinuhr mit 8 LEDs bauen und dafür wollte ich Komparatoren verwenden. Ich dachte an zwei LM324. Den Tankgeber habe ich bereits in 1l Schritten ausgemessen und mir auch schon überlegt, bei welchem Widerstand welche LED dazugeschaltet werden soll.
Ich habe den Bausatz "Bausatz: Spannungswächter mit LM324" nachgebaut, aber irgendwie hat der bei mir nicht fuktioniert. Prinzipiell könnte ich ja genau diese Schaltung übernhemen und den Poti durch einen Festwiederstand ersetzen, oder?
Nun hatte ich etwas mit dem Komparator und der ober erwähnten Schaltung experimentiert, jedoch ohne erfolg. Egal was ich anstelle, irgendwie verstehe ich das Teil nicht und bekomme immer Ergebnisse, die ich nicht erwarte.
Rein von der Beschaltung her denke ich, dass ich ansatzweise verstehe, wie ich es anstellen muss. Ausgegangen vom Bild:
Zuerst mache ich aus meine 12 Vdc bzw. 13,5 Vdc mittels 7805 +5 Vdc. Diese +5 Vdc lege ich dann an V1 und V2 an.
R1 ist wegen der 5V mit 220 Ohm für die roten LEDs und mit 150 Ohm für die gleben und grünen LEDs ausgelegt.
R2 und R3 weiß ich nicht, wie ich die auslegen soll.
Eigentlich brauche ich doch keine Hysterese, oder?
V1 ist die zu überwachende Spannung.
V4 ist die Referenzspannung.
R6=R7=100 Ohm; V4= 2,5V
R5 ist mein Geber vom Tank welcher sich im Bereich von 76,5 Ohm (Tank leer) bis 8,6 Ohm (Tank voll) relativ linear verhält.
R4 muss jeweils für jede LED angepasst werden.
Beispiel:
Tankinhalt: 5l
Widerstand des Gebers (R5): 63,7 Ohm
V3 soll nun 2,6V betragen was bedeutet, dass R4=59 Ohm
sein muss, oder? Dann müsste der Komparator ja schalten...
Wenn das alles so stimmen würde, müsste ich nur noch den Widerstand für R4 für jeden Komparator ausrechnen. Reichen da unterschiede von 0,3 V?
Also:
5l, 63,7 Ohm, V3=2,6V
8l, 55,2 Ohm, V3=2,9V
13l, 46,2 Ohm, V3=3,1V
16l, 40,5 Ohm, V3=3,5V
20l, 33,4 Ohm, V3=3,8V
25l, 25,1 Ohm, V3=4,1V
30l, 16,5 Ohm, V3=4,3V
36l, 9,0 Ohm, V3=4,6V
So, ich hoffe irgendjemand kann verstehen, was ich versuche zu sagen. Ich würde halt gerne das Ganze vorher mal ausprobieren.
Ich habe einen 2-fach OP IC, ein Steckbrett und ein paar Festwiderstände und Potis, mit welchen ich aber nie ein gutes Ergebnis erreiche, wenn ich eine Testschaltung aufbaue. Ich habe auch ein Labornetzteil mit 5V Festspannungsausgang und zwei kanälen. Vielleicht kann mir ja jemand einen Tip für eine Testschaltung geben, bei welche die LED wirklich definierte Zustände annimmt, also AUS und AN und nichts dazwischen, was bei meinen Testschaltungen of der Fall war.
Danke an alle im Voraus.

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