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Riesige WORD-Datei (Computertechnik)
» » Ich frage mich sowieso, was diese Dateien immer so groß macht. Vor
» kurzem
» » habe ich eine Excel-Datei (xls) von über 4MB unter OpenOffice geöffnet
» und
» » dort im ods-Format gespeichert, das ergab nur 500kB bei gleichem
» Inhalt.
»
» Microsoft Office speichert Datein binär und Codiert den Inhalt ds
» Dokumentes in dieser Datei. Flach und unkomprimiert, da kann auch für
» Sektoren einer Datei nur NULL in der Datei stehen, ohne dass ne
» Komprimierung statt findet.
» OpenOffice speichert seine Datein in einem Archivformat, wo einmal die
» Eigenschaften der Datei als XML vorliegen, der Inhalt der Datei als XML
» vorliegt und der Zusätzliche Contend (Bilder, Töne, ...) komprimiert in
» einem Unterordner der Datei hinterlegt. XML ist per se als sehr
» platzsprarend bekannt um Aussehen, Eigenschaften und Inhalt von Daten und
» Datenstrukturen festzulegen oder zu speichern.
Hallo,
die Datenstruktur des OpenDocument-Formats ist mir bereits bekannt. XML ist sowieso ein geniales Format, da sich hiermit sehr schön alle Arten von Daten logisch und strukturiert speichern lassen. Wie auch eine reine Textdatei lässt sich XML recht gut komprimieren.
Der Vorteil des OpenDocument-Format ist auch, dass sich eingebettete Grafiken ganz einfach als Originaldatei extrahieren lassen, wenn man das Dokument mit einem Entpacker öffnet. Bei MS-Office müsste man die Grafik über die Zwischenablage kopieren und hätte beim Speichern im externen Grafikprogramm z.B. als jpg wieder Verluste.
Die Platzverschwendung von MS-Office-Dateien muss man wohl darin suchen, dass ein Dokument möglichst abwärtskompatibel sein soll. Wenn man schon beim Grundentwurf anno dazumal keine Komprimierung eingebaut hat, dann lässt sich das ohne Kompatibilitätsprobleme kaum nachrüsten.
Schöne Grüße,
Björn
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