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Anlaufkondensator für Elektromotor (Schaltungstechnik)
» Wenn der Motor am Drehstrom 230/400V in Sternschaltung war beträgt seine
» Strangspannung 230V.
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» In dem Fall muß er in Dreieckschaltung an 230V Wechselspannung
» angeschlossen werden, eine Wicklung direkt ans Netz und der freie "Zipfel"
» über den Kondensator um eine Hilfsspannung mit Phasenverschiebung zu
» bekommen - Steinmetzschaltung.
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» Der Motor sollte aber nicht mehr als 80% belastet werden weil das Drehfeld
» nicht mehr ganz kreisförmig ist und die Verluste im Motor steigen.
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» Wenn der Motor am Drehstrom 230/400V in Dreieckschaltung war beträgt seine
» Strangspannung 400V.
Soweit alles in Ordnung.
» In diesem Fall könnte er nur theoretisch auch an 230V angeschlossen
» werden, weil die Spannung an der Wicklung viel zu niedrig ist würde er
» vielleicht noch 20% Nennleistung bringen.
Das stimmt allerdings nicht, der bringt Leistung bis das Kippmoment erreicht ist, und zieht dazu ggf soviel Strom, dass er abraucht.
» Nebenbei gesagt, bei der Steinmetzschaltung gibt es NUR einen
» Betriebskondensator der (bei rund 70µF/KW) für annähernd die richtige
» Spannung und Phasenverschiebung sorgt. Bei wesentlich kleineren oder
» größeren Werten hat der Motor weniger Drehmoment und viel mehr Verluste.
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» Einen Anlaufkondensator kann man nur bei "normalen" Wechselstrommotoren
» verwenden die nicht drei gleiche Wicklungen mit 120° sondern zwei
» verschiedene Wicklungen (Haupt- und Hilfsphase) mit 90° Versatz haben.
Nö, auch bei Steinmetzschaltung kann man das Anlaufmoment durch einen größeren Kondensator erhöhen.
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