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Altes wieder aufgerührt..... (Schaltungstechnik)
Hallo liebe Freunde,
möchte Euch erstmal einen guten Tag wünschen… (soviel Zeit muss sein…)
Nun zum Thema:
Vielen Dank für Euer Feedback, haben bei mir etliche Ideen generiert die ich gerne ALLE ausprobieren würde. Jedoch ist der Faktor Zeit eine essentielle Größe bei dieser Angelegenheit! (Wenn der Tag doch nur 48Std. hätte
Als weitere Hintergrund-Info: Die erwünschte Schaltung soll ein Dimmable EVG -St.Spng.= 10V, I=600µA ansteuern. Diese EVGs dienen dazu jeweils 2LL 85W, T5 automatisch in vordefinierbarer Zeit von 0-100% ein-bzw.auszufaden (Dimmen). Das Ganze ist gedacht für eine Aquarienbeleuchtung um eben Sonnen-auf- bzw. Sonnenuntergang zu simulieren.
In diversen käuflich erwerbbaren Aquaristik-Computern (> 300.- €) ist hierbei noch ein Zufallsgenerator integriert, der außerdem noch Bewölkung und Mondphasen simulieren kann.
Es wäre sicherlich am komfortabelsten eine ältliches PC-Mainboard z.B. Athlon XP mit TFT(eventuell Touch-Screen) , ein oder 2 RelaisKarten, sowie gewisse externe Sensoric.
Aber erstens möchte ich unseren Energielieferanten nicht noch mehr „Sponsern“ und zweitens finde ich konventionelle Schaltungstechnik äußerst interessant.
Soviel noch zum Background.
Mit µC will ich in diesem Fall erst gar nicht anfangen, da ich genau weis, dass dies bei mir dann wieder AUSARTEN würde! – Diese Feature hier, dieses da…. usw.
Des Weiteren wollte ich mal wieder etwas „ganz Analog“ realisieren….
Somit war meine Intension, dass mir jemand den Tipp geben würde: „Nimm den Baustein xyz, in dem die Funktionen schon weitgehend integriert sind und nur noch die Peripheriebeschaltung umgesetzt werden muss….
- So einfach ist es dann wohl doch nicht. -
Außerdem habe ich in naher Zukunft vor, eine komplette Steuerung in der außer Lichtansteuerung noch Messdatenerfassung (PH, Leitfähigkeit in µS/cm, Redox, usw.), Dosierung diverser Komponenten, Temperaturüberwachung/Steuerung uvm. zu realisieren. Natürlich mit int. Datenspeicher in dem die Messdaten gebuffert werden.
Das Ganze soll dann eine W-Lan (802.11g) oder eine Bluetooth Anbindung bereitstellen.
Hiermit werde ich wohl Mitte dieses Jahres beginnen, da mir dann entsprechend Freizeit zur Verfügung steht.
Im aktuellen Fall wollte ich an und für sich nur schnell eine Steuerung „zusammennageln“ (hoffe Ihr verzeiht mir das Wort) um einige praxisbezogene Parameter über das Verhalten bei Fischen und Pflanzen bei entsprechender Beleuchtungssteuerung zu erhalten.
Mein Denkfehler in diesem Falle war wohl, dass ich die Schaltung einfach zu „komprimiert“ angehen wollte. Dank Euren Überlegungen u. Beispielen werde ich nun folgendermaßen vorgehen:
Ganz grob überlegt:
Ich entnehme einem alten Radiowecker der 2 Schaltausgänge/24Std. hat den MM5387AA/N. bzw. TMS1951 oder kompat. Die Alarmausgänge steuern einen z.B. LM358 mit RC-Glied an.
Zusätzlicher Poti zu RC-Glied variiert die Ladezeit zu C und somit die Zeit von Dunkel - Hell.
Soweit ich weis liegt die Alarmspannung am tms1951 nur 10min an. Somit müsste ein ne555 in schmitt-trigger Funktion diese Zeitbasis auf ca. 20-30min erweitern.
= FadeUP Funktion
Alarmausgang 2 sorgt bei aktivem Zustand für Potentialausgleich am Eingang der Dimm-Stufe (LM358), somit haben wir hier die,
=FadeDOWN Funktion.
Der Clou an der Sache ist, dass der Wecker noch über DCF abgeglichen wird und eine Gangreserve hat. Somit ist auch bei Netzausfall eine sichere Funktion gewährleistet.
Würde mich sehr interessieren, was Ich von meiner Überlegung haltet.
Soweit meine aktuellen Gedanken über eine Umsetzung der Schaltung.
Was eventuell noch interessant wäre, sind die Innereien einer elektronischen Schaltuhr, bzw. einer programmierbaren Steckdosenleiste.
Deshalb dachte ich auch, dass es eine Reihe vorkonfektionierter Logic-ICs gäbe, die bereits die meisten Funktionen beinhalten. Naja- FadeIN-FadeOUT wird da wohl eher eine zu selten benötigte Funktion sein, um diese zu Implementieren.
Möchte Euch allen ein schönes WE wünschen.
Gruß
Joe
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