Forum

Einloggen | Registrieren | RSS  

Oktavschalter für Theremin (Elektronik)

verfasst von schaerer(R)  E-Mail, Kanton Zürich (Schweiz), 11.03.2009, 20:39 Uhr

» (Viel Text)

Nicht so schlimm, ich mach immer wieder mal Pause... :-P :-D :-P

» » Übriegens einfach nur mal eine Überlegung wert: Als hochstabiler
» » Sinusgenerator, gäbe es noch eine andere Möglichkeit. Du verwendest
» einen
» » hochpräzisen Quarzgenerator mit einer Frequenz von exakt 2 MHz und
» teilst
» » sie mit einem T-Flipflip (JK-FF mit JK auf +Ub geschaltet) durch 2.
» Dieses
» » Rechtecksignal filterst Du mit einem relativ steilen passiven
» » LC-Tiefpassfilter 4. Ordnung sodass die erste Oberwelle bei 3 MHz
» bereits
» » massiv gedämpft wird. Übrig bleibt eine Sinusschwingung. Bei 1 MHz
» könnte
» » man mit zwei schnellen Opamps auch ein aktives Tiefpassfilter 4.
» Ordnung
» » (Butterworth oder eher Tschebycheff) realisieren. Naja, ist einfach mal
» » 'ne Überlegung wert...
»
» Das wird sicherlich funktionieren, aber will man
» wirklich reinen Sinus? Der klingt eher langweilig
» und uninteressant.

Also Harald, das ist wirklich nett, dass Du darauf hinweist, aber das ist ein zusätzliches Thema. Hier geht es erstmal um die Grundausrüstung. Das Ganze faengt ja an mit einem Hartley Sinus-Oszillator...

Da die resultierende Audiofrequenz üeber einige Oktaven variabel ist, ist es sinnvoll die erwünschen Verzerrungen frequenzunabhaengig zu gestalten. Sowas könnte kann mit einem Dioden-Widerstands-Netzwerk z.B. erreichen.

Überlegung: Was käme eigentlich raus, wenn der Fix- und der variable HF-Oszillator selbst je ein Sägezahnsignal erzeugen. Der variable Oszillator ändert seine Frequenz relativ zu seinen 1 MHz auch nur wenig. Man mischt diese beiden Signale. Das gibt auch als Differenzfrequenz auch eine Sägezahnform,

Hmm *grübel_hirnkoch*! Wichtig ist es vermutlich, dass die Sägezahnform
beider HF-Signale möglichst identisch sind, sonst gibts massiv zusätzliche Oberwellen, gut hörbar bei niedrigen Ausdiofrequenzen. Es sei man will das?

Ein Sägezahnsignal enthält alle Frequenzen in der harmonischen Reihe, also bei 2-, 3-, 4-facher Frequenz und weiter so. Das tönt gut, aber der Klang einer Thereminorgel ist typisch. Man müsste erfahren können, wie die Signalformen einer Profiorgel aussehen.

Also, das wäre auch ein Denkansatz!
Weitermachen! :ok:

--
Gruss
Thomas

Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9



Gesamter Thread:

Oktavschalter für Theremin - Thereminimax(R), 10.03.2009, 20:47 (Elektronik)
Oktavschalter für Theremin - x y, 10.03.2009, 21:08
Oktavschalter für Theremin - schaerer(R), 10.03.2009, 21:36
Oktavschalter für Theremin - Thereminimax(R), 11.03.2009, 15:57
Oktavschalter für Theremin - x y, 11.03.2009, 16:06
Oktavschalter für Theremin - schaerer(R), 11.03.2009, 17:26
Theremax - Harald Wilhelms(R), 11.03.2009, 19:22
Theremax - schaerer(R), 11.03.2009, 20:44
Theremax - Thereminimax(R), 15.03.2009, 20:55
Oktavschalter für Theremin - Harald Wilhelms(R), 11.03.2009, 19:29
Oktavschalter für Theremin - schaerer(R), 11.03.2009, 20:39
Oktavschalter für Theremin - geralds(R), 10.03.2009, 22:35
Oktavschalter für Theremin - Bernhard, 11.03.2009, 11:23