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Beschaffung eines oszilloskop (Elektronik)
» Hallo Gerald,
»
» danke für den ausführlichen Bericht.
»
» Es ist wohl so, daß kein Gerät alle Anforderungen erfüllt. Zu Hause
» verwende ich nach wie vor ein 35 Jahre altes Analog Oszi mit 10 MHz 3dB
» Bandbreite, das aber bis 30 MHz sauber triggert. Es ist für 95% aller
» Aufgaben immer noch völlig hinreichend. Wenn ich mehr brauche, kann ich
» jederzeit auch mal ein 30k€ Gerät mit aktiven Probes aus der Firma
» ausleihen. Das kommt aber wirklich selten vor. Ansonsten bezieht sich
» Deine Diskussion mehr auf den Unterschied zwischen Analog und Digital
» Scopes, als den zwischen USB und standalone Scopes. Ja, alles gesagte ist
» richtig, aber egal was man verwendet, man wissen, wie man damit umgeht und
» wie man die Meßdaten unterpretiert. Du kennst sicher den Spruch: "a fool
» with a tool is still a fool".
»
» Wann muß man schon mal "genaue" Messungen machen? Ich hatte mir hier in
» der Firma vor vielen Jahren mal ein schönes Multimeter mit allen Schikanen
» für teures Geld gekauft, das mir dann nach zwei oder drei Wochen jemand
» geklaut hat. Das hat mich so geärgert, daß ich aus Trotz ins Gegenteil
» verfallen bin und mir ein Multimeter für DM 7,95 gekauft habe. Das klaut
» keiner! Ich benutze es heute noch und habe praktisch nie etwas besseres
» gebraucht. Na gut, es beruhigt, wenn man weiß, wo man im Notfall was
» besseres ausleihen kann. Außerdem hängt's natürlich immer vom
» Anwendungsfall ab. Wir machen im wesentlichen digitale Elektronik. Da ist
» der Logic Analyzer wichtiger, als das Oszilloskop, aber auch der wird
» immer unwichtiger. Die Probleme werden heutzutage praktisch alle
» simuliert, statt gemessen.
»
» Schönen Gruß,
»
» Michael
---
Ja, genau. Da bin ich voll deiner Ansicht.
Ich hatte mir vor mehr als 10Jahren das Hameg 1005 gekauft, dazu ein Metex Multimeter, /das ich vor ein paar Jahren bei einer TV -Reparatur killte/, es dann mit dem Metex 4660M ersetzte.
Früher, vor digis Zeiten, arbeitete ich mit den Tek. 7000er, später mit Iwatsu, zwischendurch war ein Gould dabei.
Einen Logikanalyzer hatte ich nur mal zum "spielen" gehabt, damit ich dessen Funktionen kennenlernte, und später dessen Bedienung nicht vergesse.
Sonst brauchte ich den nicht wirklich, da ich sehr, auch meine Kollegen, die Logik gedanklich gut austüftelten.
Damit wussten wir schon in etwa was das Produkt machte.
Mit einem Oszi gut ausgetriggert, kann man schon viel sehen. - klar mehrkanalig muss es sein.
Na ja, jetzt, in Zeiten der Hochintegration sind sicher speziell für diese Anwendung optimierte Messgeräte eine gute Sache, auch der Logikanalyzer.
- Aber das liebe Geld. ... ja, ja, davon spricht man bekanntlich ja nicht....
--- Und der Glou an der Geschichte ist, der Überhammer!
Die Super Messgeräte Hersteller gehen zurück zu analoge Geräte! Tektronix, LeCroy, und co, in Form von Dual / bzw. Hybriden; zwar mit mehr Funktionen für die versch. Signal-Übertragungsformen.
Hameg ist immer in diesem Bereich geblieben.
Was ich so rauslese aus den Infos, würde es auch so bleiben. Lediglich die 200MHz könnten, würden noch erweitert werden.
Dann würde es auch mehr Komfort mit geben, so meine Hintergrund-Erinnerungen, denke mal auch wegen der vielen Übertragungsformen.
Ob Hameg ein Gerät mit LCD-Display herausbringen wird, weiß ich nicht. Ich würde es mir nicht wünschen, weil dann tanzt sie auch in die Strasse der anderen hinein.
Ich kann mich nicht an das Display gewöhnen, weiß nicht,
sind irgendwie nicht natürlich die Anzeigen.
alles ist gehackt, zackig, kein schöner Kuvenverlauf bei hoher Auflösung, da muss man immer wegzoomen.
-- Ist natürlich mit Vorsicht - nur lediglich was ich aus meinen Beobachtungen heraus interpredierte.
Ich finde, ein gutes Mittelding, ja, so 100MHZ bis 200MHz an Oszi ist eine gute Wahl.
Die Simulationen, die du ansprachst: Da bin ich im ewigen Kampf. Weil das nicht die Wirklichkeit ist.
Da muss man trotzdem hinterher das Ding zusammenbauen, und,... klar .. "hope an pray", dass das was du getüftelt hast sich auch so verhält.
Zeitersparnis, ja sicher,
- "Bist dir sicher, dass du dir sicher bist?" - ist doch eine ewige Frage, wennst eine Datei löschen willst
"Drück Enter, Feigling!"
So ähnlich denke ich manchmal über Simulationen;
Materialersparnis vielleicht, aber nur dann wenn alles auf Anhieb funktioniert.
Ein "Semi"-Hobbyist wird sich sicher irgendwo etwas dazwischen zulegen.
Eine Empfehlung an die vielen Hobbybastler würde schon gerne ausgeben:
Spart nicht zuviel, überall kann man nicht sparen.
Das wird in Wirklichkeit eine Spur teurer.
Irgendwo ist etwas "Know How" notwendig. Damit erreicht man auch mehr Erfolge.
- Ein schönes tolles AHA! Erlebnis wünsche ich allen!
beste Grüße
Gerald
--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER!
Feigling!"
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