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Widerstandsrechner (Elektronik)
» » Ähhhmmm ja. Danke. Aber ich bin nicht zu blöd, Widerstände in Reihen-
» und
» » Parallelschaltung zu berechnen.
»
» Hallo Stefan,
» lass Dir nichts einreden. Ein Tool, wie Du es
» suchst, ist zweckmässig und so etwas gibt es
» auch! Leider kann ich Dir da keinen Link nennen.
» Im Prinzip kann man so etwas aber z.B. mit Excel
» o.ä. leicht selbst programmieren. Meist ist da
» eine Parallelschaltung besser geeignet als eine
» Reihenschaltung, weil man auf fertigen Platinen
» Widerstände leichter parallel anlöten kann. Es
» macht normalerweise auch keinen Sinn, mehr als
» zwei Widerstände parallel zu schalten, da man
» wegen der Toleranzen den Wert sowieso nicht
» genau trifft.
» Gruss
» Harald
In einem Punkt muss ich dir widersprechen.
Es macht schon Sinn, mehr als 2 Widerstände parallel zu schalten. Die Toleranz kann dadurch nur kleiner und niemals größer werden. Und je mehr Widerstände man hat desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Toleranzen aufheben.
Bsp:
Man benötigt einen 100 Ohm Widerstand.
Nehme ich nun 1 Widerstand mit einer Toleranz von 10% (E12-Reihe) somit beträgt mein Widerstand maximal 110 Ohm
Nehme ich nun 10 Widerstände á 1000 Ohm und schalte diese parallel erhalte ich bei einer maximalen Toleranz jedes einzelnen Widerstandes wieder genau das selbe: 110 Ohm
Rechnung:
R=1/[(1/1100)x10]=110
Hat jetzt jedoch ein einzelner Widerstand einen Wert, der nur 5% vom tatsächlichen Wert weg liegt, so erhält man
R=1/[(1/1100)x9+(1/1050)]= 109,478
Du siehst also, dass im Mittel der Widerstand je mehr man parallel schaltet nur genauer und nicht ungenauer wird. Selbes gilt bei der Reihenschaltung.
Vorraussetzung: Die Toleranz der einzelnen Widerstände ist kleiner gleich der Toleranz des Einzelwiderstandes.
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