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Frequenzverdopplung per Integrierer (Elektronik)
Hallo,
» Man macht aus dem Rechteck zunächst ein invertiertes und ein
» nichtinvertiertes DreieckSignal. Diese beiden Signale gibt man auf
» einen schnellen Differenzverstärker. Man erhält ein rechteckförmiges
» Ausgangssignal (DutyCycle 50%) mit zunächst gleicher Frequenz aber
» einer Phasenverschiebung von 90 Grad. Wird das ursprünglich Signal nun
» mit diesem phasenverschobenen Signal EXOR-Verknüpft, so erhält man die
» doppelte Frequenz mit einem 50:50 DutyCycle.
Bist du sicher ? Was soll das mit den beiden Dreiecksignalen und dem Differenzverstärker bringen? Wie soll da ein Rechteck enrstehen ? Du brauchst doch nur einen Dreieck auf einem Nulldurchgangsdetektor (Komparator) geben.
» Meine Frage ist nun sehr banal: Wie kann ich den Integrierer praktisch
» realisieren, das heißt wie müssen R und C bemessen (Formel?) sein damits
» schön dreieckig wird?
Das wird immer schön dreieckig, solange der OP nicht begrenzt. R und C müssen so bemessen sein, dass der OP bei der niedrigsten Frequenz noch nicht begrenzt. R erzeugt in Verbindung mit der RechteckAmplitude Ur einen definierten Ladestrom, der C eine halbe Periode T in eine Richtung auflädt und dabei die Ladung Q = T/2 * Ur/R auf C lädt. Die Ladespannung Ua von C muß kleiner sein als der max. Spannungshub des OPs. Ua = Q / C = T/2 * Ur / R / C
» Ist integrieren per OPV zu empfehlen?
Ja, das ist halt am genauesten.
Jörg
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