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Trafoberechnung ??? (Elektronik)
» Die Leerlaufspannung kann man ja einfach Messen, aber wie kommt man auf
» den maximalen Strom?
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» Ist mein Trafo nun für die geplante Anwendung (Netzgerät, Versorgung von
» weiß-nicht-was) geeignet - Unter- oder Überdimensioniert?
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» Gibt es dafür eine "Faustregel" oder irgendwelche Messverfahren, die
» näherungsweise den Strom bzw. Leistung des Trafos aussagen?
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» mfg, Marlon
Es stehen zwei Möglichkeiten zur (ungefähren) Bestimmung zur Verfügung:
1) Wenn die Nennspannung des Trafos bekannt ist:
Die Leerlaufspannung eines 'herkömmilichen' Netztrafos liegt meist etwas höher als die (meist) aufgedruckte Nennspannung.
Wenn man den Trafo zunehmend belastet, bis die gemessene Spannung der Nennspannung entspricht, so hat man den ungefähren Strom des Trafos ermittelt. (Keine Ahnung ob das der Dauerstrom oder der maximale Strom ist).
2) Wenn keine Nennspannung bekannt ist:
Hier besagt sie 'Faustregel', dass die Nennspannung etwa 87% der Leerlaufspannung beträgt (gilt bei Netztrafos bis etwa 4A).
Man belaste den Trafo also wieder kontinuierlich bis die Spannung auf etwa 87% abgefallen ist. Wird zB eine Leerlaufspannung von 27,6V gemessen, so gilt als Nennspannung etwa 24V. Der Trafo ist also soweit belastbar, bis die Trafospannung die 24V erreicht hat.
Dies sind natürlich nur ganz grobe Richtwerte, mit denen man einen Trafo bestimmen kann.
Da eine Stromversorgung (Trafo) immer besser über- als unterdimensioniert werden sollte, sind die gemessenen Werte IMMER mir Vorsicht zu genießen.
Bei Trafos mit mehr Ausgangsstrom ist stets ein Dauertest mit dem gewünschten Strom angeraten, wobei die Erwärmung des Trafos im Auge gehalten werden muss.
Über die restlichen, nicht erwähnten Vorschriften, Sicherheitsbestimmungen, etc. werden die anderen Forumuser bestimmt schnell Kritik üben ...
Aber immerhin kann man sich so auf einfache Weise mal eine ungefähres Bild seines Trafos machen
lg, Nick
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