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Oszilloskop-Masse mit PE-Leiter verbunden->Probleme dadurch (Elektronik)

verfasst von bernd k, 04.08.2008, 20:37 Uhr

Danke für die Antworten.

Hallo Enton,
ja, der Potentialbegriff, wie auch andere Begriffe, sind manchmal noch etwas nebulös.

Hierzu habe ich eine Frage beim Trenntrafo gestellt.
http://www.elektronik-kompendium.de/forum/board_entry.php?id=74330&page=0&category=all&order=last_answer&descasc=DESC


Du schreibst,
""
>Wie ist das denn bei der Steckdose????
>Der N-Leiter wird als Masse definiert, die Phase(also >die andere Leitung des Trafo's) wird dann abwechseln >positiv und negativ im Bezug zum N-Leiter, Masse.
""

Wieso definiert?
Der Begriff Definiert, bedeutet doch soviel wie willkürlich festlegen.
Ich dachte immer,
der N-Leiter ist der Sternpunkt des Drehstromsystems.
Hier sind drei Wechselstromgeneratoren in einem Punkt geschaltet. Und nur, weil die drei generierten Spannungen um 120 Grad versetzt sind, haben wir im gemeinsamen Punkt die Addtition der drei Spannungen zu jedem Zeitpunkt zu Null. Und nur deswegen, wegen dieser festen Spannung von Null Volt im Sternpunkt, könnnen wir so schön einfach einen Erdungsleiter im Kraftwerk in die Erde stecken,
da der Sternpunkt eh Null Volt hat und die Erde vereinfacht auch.
An diesem Sternpunkt mit Null Volt schließe ich nun nicht nur einen Leiter an, sondern gleich zwei,
zum Einen den N-Leiter und zum Anderen den Erdungsleiter
(Die verschiedenen Drehstromübertragungssysteme hier mal außer acht lassend).

Bei mir zu Hause habe ich nun die drei Phasen und den N-Leiter, von dem ich ja weis, das er die Null Volt vom Sternpunkt hat.

An meinen Trafo auf dem Schreibtisch habe ich nun auf der Primärseite einmal ein Kabel mit Phase L mit 230V, und ein weiteres Kabel, den N-Leiter mit Null Volt (Sternpunkt).

Wenn ich auf der Primärseite beim Anschließen ans Oszilloskop die Oszilloskopmasse versehentlich an die Phase L lege, bekomme ich einen Kurzschluß.
Also vorher ausmessen, welches Kabel L ist.
--> Achtung: Je nachdem, wie man den Stecker in die Steckdose steckt. Nicht auf die Farben verlassen.
Oszilloskopmasse (PE-Leiter) und N-Leiter zum Trafoanschluß sind ja im Grunde das gleich Kabel, nämlich die Verbindung zum Sternpunkt des Drehstromgenerators.

ACHTUNG- JETZT KOMMT MEINE VERSTÄNDNISSCHWIERIGKEIT!

Was passiert auf der Sekundärseite?
Ist hier auch ein Anschlußpin bezüglich des N-Leiters bzw. zur Erdmasse gleich Null Volt?
Wenn ja, welcher?
Oder ist jetzt diese spezielle Verbindung zu den Null Volt aufgehoben? Habe ich jetzt zwei Pins auf der Sekundärseite, die beide negatives und positives Potential zum Erdungsleiter haben können?


Wahrscheinlich ist in meinen Gedankengängen ein großer Knoten entstanden.

Danke
Danke für die Zerschlagung durch weitere Antworten.

Ich habe oben etwas mehr geschrieben, damit ihr meine krausen Gedanken nachvollziehen könnt. Falsches bitte anmerken.



Gesamter Thread:

Oszilloskop-Masse mit PE-Leiter verbunden->Probleme dadurch - bernd k, 04.08.2008, 18:22 (Elektronik)
Oszilloskop-Masse mit PE-Leiter verbunden->Probleme dadurch - enton(R), 04.08.2008, 18:57
Oszilloskop-Masse mit PE-Leiter verbunden->Probleme dadurch - bernd k, 04.08.2008, 20:37
naja ... - hws(R), 05.08.2008, 08:39