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Schalten von Zuständen - Tastenaggregat (Schaltungstechnik)
» hallo,
»
» wozu soll ein pic notwendig sein? ist ausser mit den tasten drücken noch
» etwas notwendig?
»
» schau mal hier auf diesem link:
» http://focus.ti.com/lit/ds/symlink/cd40147b.pdf
»
» da gibt's den 40147, ein 10linien auf 4bit BCD encoder.
»
» Das wäre dein Wunsch:
» So soll es dann werden.
»
» ________BLAU____ROT____MASSE
» SW1_____ 0 _____ 0 _____ 1
» SW2_____ 1 _____ 0 _____ 1
» SW3_____ 0 _____ 1 _____ 1
» SW4_____ 1 _____ 1 _____ 1
»
»
» Jetzt ergänze ich:
»
» ________BLAU____ROT____MASSE
» SW1_____ 0 _____ 0 _____ 1; ergibt BCD 1
» SW2_____ 1 _____ 0 _____ 1; ergibt BCD 5
» SW3_____ 0 _____ 1 _____ 1; ergibt BCD 3
» SW4_____ 1 _____ 1 _____ 1; ergibt BCD 7
»
» Wenn du nun den 40147 nimmst, und am Eingang zB. die 7te Leitung
» aktivierst, kommt am Ausgang das entsprechende Bitmuster heraus.
» Das heisst auch
» Taste 1 ist auf Leitung 1,
» Taste 2 ist auf Leitung 5,
» Taste 3 ist auf Leitung 3,
» Taste 4 ist auf Leitung 7;
» Achtung die 0te Leitung muss auch logisch aktiv sein, sonst werden alle 4
» BCD Ausgänge aktiv.
» Die Nuller-Taste wäre mit Logik (denke, 10 fach NOR quer zum 0-Eingang,
» bzw. kommt darauf an, wie die Eingangsschaltung ist) mit jeder anderen
» Taste zu verknüpfen, weil 0 bei jedem Nummerntastendruck deaktiviert
» werden soll.
»
» Und das ganze geht ohne Microcontroller und ohne Flip-Flops. Ohne Software
» schreiben und dergleichen.
»
» An den gewünschten Ausgängen montierst noch den schon vorgestellten ULN
» und kannst dann an dessen Ausgang die entsprechenden Leitungen verbinden,
» schalten, was auch immer.
» Ist natürlich jetzt nur auf die vorherige Aufgabe Tastenschaltung
» zugeschnitten.
» Tasten Entprellung nicht vergessen. Denke ein RC-Glied mit einem
» Schottky-Treiber (Inverter) reicht.
»
» Gruss
» Gerald
Hallo Gerald,
ja, im Prinzip reichen jeder x-beliebige Decoder oder ein paar Logik-Gatter als Basis aus um das Problem im Ansatz zu lösen. Allerdings wird dann die notwendige Zusatzbeschaltung schnell ein Fass ohne Boden: 4 x Tastenentprellung beidseitig; Selbsthaltung; gegenseitige Veriegelung etc.
All diese Probleme lassen sich mit einem µC effektiv lösen. Und wenn dann die Erweiterungswünsche kommen, ist vieles immer noch mit wenig Aufwand machbar. Eine 7-Segment-Anzeige des eingestellen "Kanals" wäre doch vielleicht interessant?! Sinnvoll könnte auch die Speicherung des zuletzt eingestellten Kanals sein, damit nach einem Stromausfall (soll ja bei Gigs manchmal vorkommen) dieser Kanal bei einem Restart automatisch wieder eingestellt wird.
Ob Marco den ULN oder etwas anderes überhaupt braucht ist ja noch ungeklärt. Evtl. reicht der PIC als Single-Chip-Lösung ja schon aus. Dazu müsste ich nur die Ausgänge invertieren, wie im ersten Vorschlag.
Programmierkenntnisse sind nicht notwendig, da ich das HEX-File zum freien Download hochgeladen habe. Und die ganze Geschichte lässt sich in 5 Minuten auf einer kleinen Lochrasterplatine unterbringen. Diskret aufgebaut wäre eine Platine wohl zwingend notwendig.
Nachstehend nochmal für die "Burner" die inzwischen verifizierte Version. Vielleicht findet ja jemand noch einen Bug (Murphy). Zum Testen reichen zwei LED´s an RA1 und RA0.
http://www.elektronik-kompendium.de/forum/upload/20080723045740.rar
Aber wie gesagt: Mit wesentlich mehr Material- und Zeitaufwand würde es irgendwann auch diskret aufgebaut einwandfrei funktionieren.
Gruß
herrma
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