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Auf und Abzähler (Elektronik)
Alter Anachronist
» Nöö, seh ich nicht so. Speziell, wenn man sich für Elektronik
» interessiert. Und davon geh ich mal aus.
» Interessiert man sich NUR für die Lösung, sollte man ein Ing Büro mit der
» Aufgabe betrauen.
Ich gehe halt davon aus, dass jemand, der einen Arzt konsultiert, mehr an einer Heilung als an einer Anleitung zur Selbstheilung interessiert ist. Oder drückt dir dein Doc etwa ein paar Pillen und den Psychrembel in die Hand.
» Zum Entprellen der Tasten braucht man ein 4093 (zur Hälfte) Entprellschaltungen kann man auch für andere Eingaben in andere elektronischen Geräte in der Zukunft gut brauchen. Eine Baugruppe, in sich abgeschlossen, einzeln zu verstehen und testbar.
Na klar, mit einer Bratpfanne kann man ja auch einen Nagel in die Wand schlagen. Zähler-IC sind diesbezüglich bekanntlich äusserst empfindlich und zickig.
» Nun ein Vor /Rück Zähler mit einem 1aus16 Dekoder. Sind 2 IC's wenns von 0..15 reicht.
Irgendwo war die Rede von 1-99.
» Die passenden Ausgänge mit je einem Treibertransistor auf ein kleines Relais. Relais und Schütze hast auch du nicht in deinem µC integriert, musst du genauso anbauen.
Stimmt! Einen µC mit eingebautem Schütz kenne ich nicht, aber vielleicht besitzt der vorhandene Torantrieb kompatible Steuereingänge. Ansonsten tut´s ein 0/8/15-Leistungstreiber.
» Evtl eine 7Segmentanzeige und ein passendes Dekoder-IC.
2-stellig war gefordert und vielleicht ist ein LCD-Display oder eine RS232, I2C, USB oder andere BUS-Anbindung interessant?!
» Und das war's schon. Stromversorgung, Gehäuse etc ist das gleiche wie bei der µC Lösung.
Nur alles viel kleiner und die Leistungsaufnahme ist um ein Vielfaches geringer als bei der konventionellen Variante. Und du müsstest wohl noch zusätzlich eine USV oder ein EEProm vorsehen, damit der Zählerstand bei einem Stromausfall erhalten bleibt.
» » Schon allein die eingangsseitig notwendige Entprellung und Verriegelung würde einen "Anfänger" wohl schnell zur Verzweifelung bringen.
» Nöö, hatten wir doch gerade erst eine Diskussion drüber. 1Widerstand, 1 Kondensator, ein Schmitttrigger (1/4 eines 4093-IC's) und fertig. Auch beim µC musst du eine Entprellung machen. Ob eine Entprellung in Software schneller einfacher und verständlicher ist, als die besagten 3 Bauteile ??
Ja - sogar viel einfacher und wesentlich effizienter.
» Zumal die (vermutlich) fehlenden Programmierkenntnisse ein KO-Kriterium sind. Hat er nicht - dann gehts nicht. Auch mit noch so gutem Willen und Hilfe.
Gleiches gilt aber auch, wenn keine fundierten Elektronik-Kenntnisse vorhanden sind.
» » am Ende steht nicht selten ein nicht zufriedenstellend
» » funktionierendes IC-Grab.
»
» Warum sollen das halbe dutzend IC's ein IC-Grab sein und nicht zufriedenstellend funktionieren?
Aus Erfahrung kann ich dir versichern, dass ein halbes Dutzend ICs nicht ausreichen werden.
» » Von der diskret aufgebauten Auswertelogik und den Outputs will ich gar nicht erst reden.
»
» Ähhm ..Auswertelösung ist EIN IC .. bei der µC Lösung brauchst du auch diskrete Treiber. Oder gibts jetzt schon µC's mit eingebauten Leistungs-Triac-Ausgängen?
Na ja, unter Auswertelogik verstehe ich schon etwas mehr. Es sind ja noch gar keine Details besprochen worden.
Beispiel: Das Tor(n) wird gerade aufgefahren und zeitgleich betritt der 10. Mann das Haus.
Oder was ist wenn sich erst im praktischen Einsatz herausstellt, dass ein etwas geändert werden muss oder ein zusätzlicher Ein-/Ausgang benötigt wird.
µC = ein paar Zeilen programmieren und per ISP einpflegen – fertig.
Und diskret?
» » Stimmt! Und darum sind "Anfänger" auch gut beraten, wenn sie ihre Zeit in die µC-Technologie investieren, anstatt sie mit unnötigen Lötarbeiten zu vergeuden.
»
» Anfänger sind gut beraten, wenn sie gar nicht erst anfangen, Sport zu treiben, laufen lernen und zu Fuss gehen, sondern sofort den Führerschein machen und sich Auto / Moped kaufen ...
Und wer erstmals seinen Urlaub in Übersee verbringen möchte, sollte sich auch mit einem Einbaum auf die Reise begeben?!
» Da du wohl nicht die ausgiebige "Hardwareerfahrung" hast, versteh ich deinen Ansatz. Der ist aber nicht immer richtig. Zumindest nicht im Forum "ELEKTRONIK" - denn dort stand die erste Frage - nicht im µC oder Computer oder Programmierforum.
Ich habe 30 Jahre Erfahrung im konventionellen Schaltungsdesign. Da ich beide Seiten der Medaille kenne, weiss ich sehr genau wovon ich rede. Und ich kann mich immer wieder darüber ärgern, dass ich nicht schon viel früher den Schritt in die µC-Welt getan habe.
Aber wir sollten hier nicht streiten. Wie wäre es stattdessen mit einem kleinen Vergleichswettkampf?
Wir erstellen gemeinsam anhand der Vorgaben ein kleines Pflichtenheft und machen uns ans Werk - Du entwickelst eine diskret aufgebaute Schaltung und ich die µC-Version.
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