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Funktioniert diese Schaltung? (Schaltungstechnik)
» » Besser wäre es m. E. jedoch auch die Last mit dem Kontakt
» einzuschalten.
»
» Dann muss der gesamte Strom aber über das Relais... Ist das nicht eher
» ungewollt bei mitunter so hohen Strömen?
»
» Also hat das Relais sozusagen eine Selbsthaltung in meiner Schaltung? Wie
» siehts aus wenn mal kurzzeitig sehr viel Strom aus dem Kondensator
» entnommen wird? Öffnet sich das Relais dann und wird über den
» Vorwiderstand geladen, oder muss das Netzteil "dran glauben" indem es das
» Cap sehr schnell wieder auflädt (theorietisch unendlich schnell, da ohne
» Vorwiderstand)
»
» Ziel der Schaltung soll es sein, dass ich der Kondensator nur über einen
» Widerstand laden kann und die gespeicherte Ladung direkt an die
» Audio-Endstufe bei Bedarf abgeben kann.....
Hallo Marcel,
ich bin jetzt nicht der Vollblutelektroniker, da gibt es Bessere hier.
OK, von den 130A wusste ich ja bisher nichts, aber Du muss ja eine Vorstellung haben mit was und wo Deine Schaltung eingeschaltet wird. Du wirst dieses Netzteil ja nicht immer "brennen" lassen, also ist für den Abfall des Relais ja schon mal vorgesorgt.
Bei Deiner Schlatung wird das Relais anziehen, wenn eine bestimmte Spannung am Cap liegt und der Kontakt muss nicht die volle Schaltleistung bringen, da der Cap ja schon größtenteils geladen ist.
Jetzt kommt Dein Anwendungsfall:
Deine Endstufe will mehr als 130A (uff) und der Cap soll helfen. Da können ja dann auch schon ein paar Ampere zusammenkommen für den Kontakt.
Abfallen sollte das Relais nicht weil
a) es eine gewisse Trägheit hat
b) zusätzlich die Versorgungsspannung hilft
c) der Haltestrom eines Relais wesentlich kleiner ist als der Anzugsstrom.
Letztendlich bin ich mir aber nicht sicher, ob der Cap wirklich eine Lösung für Dein Problem darstellt. Auch der Übergangswiderstand des Kontaktes ist bei diesen Strömen nicht vernachlässigbar.
Vielleicht greift ja mit Deinen jetzigen Angaben nochmals jemand von den Spezies das Thema auf.
Hier meine eigenen Gedanken, bin aber kein Hifi-Freak (Tinitus, aber nicht durch zu laute Musik):
Wenn das alles so stimmen soll was Du vor hast.
Wie dick müssten denn die Drähte der Lautsprecherspule sein?
Wie dünn dürften sie denn sein um nicht durchzubrennen?
Wie viel Meter von diesem dünnen Draht muss man den wickeln um 4 Ohm zu bekommen?
Wie dick sind denn die Leiterbahnen in dem Verstärker?
Igendwie habe ich mal was von einer Kette und dem schwächsten Glied gelernt.
Gruß
otti
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