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Praxisnahe Anschauung! (Operationsverstärker mit Poten) (Elektronik)

verfasst von hws(R) E-Mail, 59425 Unna, 09.07.2008, 08:32 Uhr

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» Ich hätte jetzt hier 3 Maschen gelegt:

So kompliziert macht das ken Mensch.

Denk dir das Poti am Eingang weg und leg den Minus-Eingang an Masse.
Jetzt hast du die Grundschaltung eines invertierenden Verstärkers. Da die beiden verbleibenden R's gleich gross sind, ist die Verstärkung =1 (bzw Minus 1, da invertierender Verstärker)

Grundeigenschaft des OP's: er regelt seinen Ausgang so ein, dass am Plus und Minus-Eingang die gleiche Spannung liegt.
Pluseingang liegt auf Masse, also muss der MinusEingang auch auf Masse liegen (Stichwort virtueller Nullpunkt)

Dazu muss der Eingangsstrom (=Eingangsspanung / R) genauso gross (und umgekehrte Polarität) sein wie der vom Ausgang über den Gegenkopplungs-R fließende Strom.
Damit heben sich am lusEingang die beiden Ströme auf und dort ist das Potential Null.

Damit haben wir den Eingangswiderstand, der ist R.
Weil wir zusätzlich noch das Poti am Eingang gegen Masse liegen haben, ist der Eingangswiderstand R/2.

» Somit kann ich das Übertragungsverhalten aufstellen:
» V_OUT / V_IN = (-R*I2) / (R*I2) = -1

Nicht nachgerechnet, aber Ergebnis OK

» » Der Eingangswiderstand ist gleich gross wie der Widerstand R zwischen
» Eingang und invertierenden
» » Eingang des Opamp.

nicht ganz, siehe oben.

hws



Gesamter Thread:

Operationsverstärker mit Poten - Voss, 07.07.2008, 17:12 (Elektronik)
Dann zeichne doch mal ... - hws(R), 07.07.2008, 18:12
Dann zeichne doch mal ... - Voss, 07.07.2008, 21:27
Praxisnahe Anschauung! (Operationsverstärker mit Poten) - schaerer(R), 07.07.2008, 22:37
Praxisnahe Anschauung! (Operationsverstärker mit Poten) - Voss, 08.07.2008, 18:56
Praxisnahe Anschauung! (Operationsverstärker mit Poten) - hws(R), 09.07.2008, 08:32