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Hintergrundbeleuchtung (Elektronik)
Hallo grid, probiere doch mal diese kleine Schaltung (s. u.)
Aus eine kleinen Speisespannung von 380 mV ist eine grüne LED betreibbar, für eine blaue bzw. weiße reichen 420 mv. So richtig hell wird es aber jenseits von 600 mV. Bei 1V kann man an einer unbelasteten Gleichrichtung mit Schottky-Diode und Kondesator bereits 21 V nachweisen --> also Vorsicht mit 3V! bei derartig hohen Output ist aber eine Reihenschaltung mehrerer blauer LED's denkbar, was energetisch auch günstiger ist.
Die Dimmensionierung hängt stark von der Belastung ab. Kritischster Anteil ist die Spule / Drossel. Am besten etwas experimentieren, bei den wenigen Bauteilen sollte dies aber nicht das Problem sein.
Diese Schaltung funktioniert übrigens nur deshalb bei so extrem geringen Spannungen, da es sich bei den verwendeten Transistoren um Germanium-Typen handelt (30 Jahre alt!, auch GC 103, 116 o.ä. mgl.)
Aus energetischer Sicht ist die Schaltung allemal interessant, kann man doch statt einer Serienschaltung mehrerer Batterien EINE nutzen und muß nicht die unterschiedlichen Innenwiderstände bei der Entladung fürchten die zu unterschiedlichen Austauschzeitpunkten führen würden. Gleichzeitig wird diese bis zum (fast) letzten Elektron ausgesaugt. Nachteilig ist allerdiegs die Anpassung an die Belastung, das ist mit sowenigen Bauelementen nicht machbar!
Viel Spass - Holger![]()
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