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Wozu NTC anstatt PTC ? (Schaltungstechnik)
» tag!
»
» also folgendes:
» über einen tastendruck kann ich eine funktion in gang setzen. (ist so kann
» man/muss man nichts ändern)
»
» jetzt möchte ich aber das der impuls der die funktion auslöst NUR ab einer
» eingestellten temperatur weitergeleitet wird und somit die funktion
» auslöst.
» wenn ich also z.b. 25°C an der schaltung eingestellt habe und den taster
» drücke aber die temperatur ist UNTER 25°C dann soll nichts passieren.
» sollte sie aber über 25°C sein dann soll die funktion ausgelöst werden
» (also das relais nach masse schalten).
» die relaisschaltzeit soll ca. zwischen 1sec. und 8 sec. einstellbar sein.
»
» und jetzt habe ich auch folgendes problem:
» nachdem die eingestellte zeit am relais abgelaufen ist und das relais
» abschaltet, soll es nochmal, ohne etwas betätigen zu müssen, nach masse
» schalten aber nur ca. für 1sec. dann schaltet es wieder ab.
» das ist sozusagen das stopsignal für die in gang gesetzte funktion.
» ich barauche also ein impuls zum starten und anschliessend ein zum
» stoppen.
»
» wie kann ich das realisieren, mir fällt irgendwie nichts ein!
»
» @gerald
» - die "roten rechtecke" im schaltbild sind programmbedingt und zeigen,
» dass dort eine spannung anliegt.
»
» - die diode gegen gnd war nur als verpolungsschutz gedacht.
»
» - linearisieren brauche ich in meinem fall eigentlich nicht oder? wenn man
» die gewünschte schalttemeratur einmal mit dem poti eingestellt hat...
»
» - meinst du das so:
» (R6 in deinem schaltbild wäre das NTC richtig?)
»
»
» gruss hanry
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Hallo hanry,
Na, da wurden manche meiner spekulativen Vermutungen ziemlich nahe bestätigt.
Ob Taster oder Schaltuhr zur Aktivierung....., mir egal.
Ok, vor ein paar Tagen war hier im Forum die Frage nach einer Relaisschaltung mit nachlaufenden Schaltimpuls, "Relaisschaltung mit Impulserzeugung".
Da hatte ich zwei Schaltungsvarianten vorgestellt, eine rein Relais mäßige und eine mit digitalen Bauteilen. Schau dir diese an, vielleicht passt dies für deine Anwendung.
http://www.elektronik-kompendium.de/forum/board_entry.php?id=70835&page=1&category=all&order=last_answer&descasc=DESC
Stimmt, R6 ist der NTC.
Im Prinip gehts so:
In Ruhe ist der NTC hochohmig und hält den Transi durchgeschaltet. Wird er bei höherer Temp. soweit niederohmig, sperrt er den Transi soweit, dass der Schmitt-Trigger kippt, indem das Plus durch durch R3 und R2gebracht wird, das dann den Rel.-Transi schaltet.
Der Sensor-Transi ist nat. nicht ganz gesperrt. Im umgekehrten Fall kippts zurück, wenn die Hysterese wieder überschritten wurde.
Also, eventuell auf die negierte Logik achten.
Der C1 ist ein HF-Kurzer damit nicht die Kippstufe toggelt. R1 mit ZD (12V) stabilisiert die Sensorversorgung.
Der Pin2 vom Trimmer wird auf Pin3 gelegt, das wäre dein Sollwert-Poti.
!! In Serie zum Trimmer (VCC-Seite) könnte noch ein Vorwiderstand besser sein, damit nicht der Transi auf der vollen Versorgung liegt, falls das Poti dort steht, und noch dazu, falls der NTC ganz niderohmig wird, damit kein Kurzer entsteht.
Verpolschutzdiode, alles klar, wird die Diode sehr warm im Betrieb? dann würde ich eine stärkere nehmen.
Den Rel2 Kontakt würde ich direkt auf Masse legen, vor die Diode, damit ein sauberer Minus geschaltet wird; sonst kannst die Schaltleistung nicht erhöhen, die Diode verträgt nur bis 1A.
Nun, als Thermostat braucht sicher nicht linearisieren, spart einiges an Teile.
Gruss
Gerald
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...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER!
Feigling!"
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