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FERTIG Alarmsummer (Elektronik)
» hm,
»
» meinst du damit, dass wie in der referenzschaltung dieser R2 widerstand
» fehlt?
»
» dort steht:
» » Der Widerstand R2 ist ein Pullup-Widerstand, der den
» » Eingang der Schaltung auf einen festen Pegel (+VCC)
» » legt. Der Kondensator C2 sorgt dafür, dass die
» » Schaltung nicht schwingt.
»
» das würde (meine logik) passen, da ja (so wie oben in meiner jetzigen
» schaltung) kein strom/spannung zum neigungsschalter(ns) fliesst.
» allerdings soll es auch nur <1/3 der VCC+ spannung sein!
» mit welchem widerstand bekomm ich das denn hin?
»
» bei der referenzschaltung haben sie als bsp. einen R2 ca. 1/6 so groß wie
» der R1 angegeben.
» kann ich dann in meinem Fall einen R2 20kOhm (denn R1 100k) nehmen?
»
» und wo soll ich den reinlöten? sicherlich zwischen PIN2 und ns, alles
» andere würde in meinen augen keinen sinn ergeben, was ja
» bekanntlichermaßen aber nichts heissen muss
»
» Danke!!!
»
» Gruß Tom
»
»
»
» 
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Ja, den Pull-up hatte ich gemeint.
Der Wert ist relativ unkritisch, den kannst nehmen wie er in der Beispielschaltung ist. Falls du keinen 10k hast, kannst den 20k nehmen.
Zwischen Pin2 und Pin8 (VCC-Pin)direkt unter dem Sockel, wennst Platz hast.
Es geht ja darum, dass der Trigger-Impuls beim Schalten den Pin 2 auf mindestens kleiner 1/3 der Versorgungsspannung runtergezogen wird. Mit einem Schalter geht das ja binnen ms sehr leicht, der schließt ja kurz gegen GND.
Den C2 hatten wir noch vorher vergessen:
Den C2 mit 100nF, ein kleiner keramischer oder Folien- Typ, kannst reinlöten, manche Aufbauten brauchen diesen Kondi, manche nicht, bist auf der sicheren Seite, wennst den einlötest.
Da hätte ich noch etwas gefunden, steht unter dem Beispiel-Monoflop:
Retriggerbares Monoflop
Bei einer normalen Monostabilen Kippstufe wird in jedem Fall ein Ausgangsimpuls erzeugt, wenn ein Signal (Triggersignal) am Steuereingang (Triggereingang) anliegt. Doch manchmal möchte man, dass am Ausgang das Signal noch eine Zeit lang nachläuft. Das bedeutet, dass erst dann der letzte Zyklus am Ausgang gestartet werden soll, wenn der Eingangsimpuls nicht mehr vorhanden ist. Rein technisch gesehen wäre das eine Nachlaufsteuerung.
Dazu wird zwischen Pin 6 bzw. 7 (die beiden sind ja verbunden) und Pin 2 eine Standard-Diode eingebaut (Kathode an Pin 2, Anode auf Pin 6 od. 7).
Sie zieht Pin 6 und 7 auf GND, solange eine Signal am Eingang anliegt.
Im Gegensatz zum normalen Monoflop wird bei einem Retriggerbaren Monoflop mit jedem Triggerimpuls innerhalb der Impulsdauer die Ausgangsimpulsdauer (nicht der Ausgangsimpuls) erneut gestartet und so der Ausgangsimpuls verlängert.
Dies könnte für deine Anwendung nützlich sein, ein retriggerbares MonoFlop, damit wäre es so lange aktiv, so lange der Neigungsschalter auslöst, plus der Auslaufzeit, nachdem der Schalter wieder geöffnet (d.h. in Ruhestellung) ist.
Solltest ausprobieren, ob es wirklich einen Vorteil bringt.
Gerald
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