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PLL Phasenvergleicher (Elektronik)
Hallo,
» Und zwar ist nach dem synchronisieren (eingerasteter Zustand), also
» nachdem die Vco die gleiche Frequenz rausgibt wie die Referenzfrequenz
» (Eingang) noch ein gewisser konstanter Phasenfehler in Abhängigkeit von f
» vorhanden. Also wenn f größer ist, ist auch der konstante
» Phasenunterschied zwischen zwei synchronisierten Signalen größer. Bei
» einem Analogen mechanischen System zur PLL soll wohl der Phasenunterschied
» zwischen beiden Signalen mit steigender Frequenz größer werden. Also das
» Vco Signal läuft beim einrasten immer dem Referenzsignal nach und bei
» größerer Frequenz wird der Phasenunterschied sogar noch größer.
»
» Oder regelt der PLL so dass immer der Phasenunterschied Null wird nachdem
» einrasten. Da widerspricht so einiges in der Literatur im Internet was ich
» gelesen. Danke schonmal.
Das hängt vom Phasenkomparatortyp ab. Flankengesteuerte Phasenkomparatoren mit Tristate-Ausgang regeln frequenzunabhängig immer auf die genaue Phase bzw. Flanke. "Normale" Phasenkopmaratoren, z.B. Xor-Gatter, liefern eine zur Phasenverschiebung proportionale Ausgangsspannung. Diese gibt man üblicherweise über ein RC-Filter direkt auf den VCO. Da der VCO für unterschiedliche Frequenzen natürlich unterschiedliche Eingangsspannungen benötigt, muß die Phasenlage bei eingerasteter PLL dementsprechend auch frequenzabhängig sein. Mit einem zwischengeschalteten PI-Regler könnte man die Phase aber auch frequenzunabhängig auf einen Festwert regeln. In einem CD4046 befinden sich übrigens beide Phasenkomparatortypen.
Jörg
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