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Spannung (Schaltungstechnik)
» Der Controller-Chip ist der LM3488. Die Applikation im pdf ist für 5V/1A
» ausgelegt
Die interne Referenz liegt bei diesem Chip bei 1,26V typ., das ergibt einen Spannungsteiler von ziemlich genau 10:1, also 100kOhm vom Ausgang nach FB, 10kOhm von FB nach Masse. Dann sollte die Ausgangsspannung 13,86V sein.
in diesem Fall ist's ohne Snubber Glied, wird für dich sicher
» kein Problem sein, eines hinzuzufügen, so wie die vorigen Beiträge es
» zeigen.
Das Snubber Glied richtet sich nach den verwendeten Spulen, Kondensatoren und dem MOSFET sowie nach dem Platinen- Layout; berechnen ist daher recht schwierig. Die Eigenresonanzen der Spuelen müssten genauso bekannt sein wie die Streukapazitäten, die Spannungsanstiegsgeschwindigkeit beim Einschalten des MOSFET und die Kapazitäten des Layouts. Hier hilft nur Ausprobieren.
» Das Ding startet mit ca. 3Volt - bis 30Volt habe ich es getestet.
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» Die Spulen findest du bei FA Würth oder Coiltronic; (Farnell, RS,
» Reichelt)
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» Ps: Der Chip ist extrem klein, 0.65mm Pinabstand. Alles ist in SMD
» gebaut.
» Der Print ist effectiv 45mmx35mm gross, 8mm hoch (mit würth-spule), nach
» appl. vom pdf.
Beim ELMOS- Chip E910.26 ist das ähnlich, der Chip hat ein 8poliges SOP- Gehäuse (Datenblatt anbei).
Der Aufbau auf einer 45*35 mm- Platine ist meiner Meinung nach bei der gewüschten Ausgangsleitung von ca. 25W kritisch. Da der Wirkungsgrad im besten Falle bei 90% liegt, müssten 2,5W Wärme abgeführt werden. Der Wandler in der Applikation hat 5W, da geht das sicher. Bei der 5fachen Leistung wird es nicht so gehen.
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» Bei größeren Leistungen musst die Bauteile umdimensionieren. Die Formeln
» dazu sind im pdf.
Der MOSFET sollte eine Gateladung (total Gate Charge), von weniger als 15 nC haben, und einen RDS(ON) von weniger als 0,1 Ohm, damit die Verlustleistung am FET nicht zu hoch wird. Dazu ist dann eine Kühlfläche von 30*30mm Cu auf der Platine vorzusehen. Die Spulen sind für einen Sättigungsstrom von wenigstens 6A auszulegen. Das ist außerordentlich wichtig - Wenn die Spule in die Sättigung läuft, wirkt dann nur noch deren ohmscher Widerstand, und das quittiert der MOSFET mit Rauchzeichen... (Für die Kritiker: Auch wenn die ON- Zeit durch die Sense- Spannung begrenzt wird, wird zuerst die Spule heiß, dadurch sinkt deren Induktivität, es wird weniger Energie gespeichert, und die Ausgangsspannung sinkt - der Regler versucht, dieser Veränderung entgegen zu wirken, indem er die ON- Zeit des MOSFET's verlängert - es fließt noch mehr Strom, und irgendwann raucht's: entweder die Spule oder der FET...)
Bei der Dimensionierung muss also alles umgestellt werden (Shunt, Spannungsteiler, Spulen, Kapazitäten, MOSFET, Diode)!
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» viel Spass beim Basteln
» Gerald
...von mir auch
mosu
http://www.elektronik-kompendium.de/forum/upload/20080513092732.pdf
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