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Elektromagnet über Programm steuern (Schaltungstechnik)
Jo, nonsense hats schon erklärt.
Newbiefragen nerven nur dann, wenn der Newbie die Tipps nicht annimmt und immer schreibt: "ich will das aber mit den Mitteln machen, die ich habe, basta". Alles andere nervt nicht. Man vergisst nur zu leicht, das wir alle mal in die Windel geschissen haben und von tuten und blasen keine Ahnung hatten.
Wie gesagt:
- R= Bezeichnung Resistor (engl.), auf deutsch Widerstand
- Nicht SK, sondern 5k, 5Kiloohm Widerstand
- T= Transistor
- BC337= Typ des Transistors
- 1N400x, Silizium-Gleichrichterdiode
Die Diode wird in der Schaltung benötigt um den Transistor zu schützen. In dem Augenblick, wo dein µC-Ausgang den Transistor sperren lässt, fällt die Spannung am Elektromagneten weg, das Magnetfeld bricht zusammen. Dieser Vorgang hat physikalisch einen Nebeneffekt. Die zusammenfallenden Magnetlinien schneiden jetzt nochmal die Windungen der Spule, eine Gegeninduktion findet statt, wodurch nochmal eine Spannung in der Spule induziert wird. Wie der Name 'Gegen' es sagt, liegt auch die Polarität der Spannung jetzt anders herum. Schlecht für den Transistor. Darum liegt beim Ausschaltvorgang die Diode in Durchlassrichtung an der Spule. Der Gegeninduktionsstrom fließt durch sie, nicht zum Transsitor.
Da die Gegeninduktionsspannung ein Vielfaches der eigentlichen Betriebsspannung der Spule betragen kann (hängt von der Induktivitätsgröße ab), muss die Diode auch diese Hohe Spannung verkraften. Auf Nummer sicher geht man, wenn man 10x Betriebsspannung annimmt, was in deinem Fall 24V * 10= 240V macht. Eine 300V-Diode ist dann sehr gut dimensioniert. Ich würde hier eine 1N4003 verbauen.
MfG
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