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Nachtrag Schaltung 2 (Elektronik)
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» » Habe mal etwas im Keller gewühlt. Elektor-Halbleiterheft `72.
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Ich krieg immer so eine leichte Ausschlag-Neigung wenn ich völlig überkommene, damals schon als Notlösung durchs Knie ins Auge geschossene, Quasi-Komplementär-Endstufen sehe ![]()
Die letzte passable mit großem Bahnhof etablierte 3055er Endstufe, war imho die 1978er "Elektornado". Aber die wurde auch schon nicht mehr mit Blech-Bottichen ausgestattet, schon garnicht quasi-komplementär, sondern mit den da schon lange verfügbaren Komplementär-Päärchen MJE2955/3055 im TO220 Gehäuse.
Das Ding hab ich damals mal von 2x75W auf 2x100W aufgebohrt (höhere Betriebsspannung, kräftigerer Treiber) und dann als ca. 200+W kräftige Brücke assembled.
Klang (in der Erinnerung immer besser als real) göttlich, Leistung dampfhammermäßig.
Der luxuriös ausgestattete Vollverstärker, eine Eigenkonstruktion mit hermetisch abgedichteten (exgeschützten
) Goldkontakt-Eingangs-Relais, 4fach-Lautstärke-Poti das jeweils 3fach angezapft verschiedene Loudness-Kennlinien ermöglichte, nicht meßbarem Klirrfaktor der Vorstufen, nicht mehr meßbar kleinem Rauschanteil, stabiler Leistungsabgabe an Lasten von <1...xx Ohm (so einen dicken Trafo haben heute nur noch Schweißgeräte) bei völliger Linearität (DC-gekoppelt, <<0,1dB) bis über 50kHz (ohne die später eingebauten HF-Sperrkreise) läuft heute noch.
Aber ich komme in´s Schwafeln.
Was ich sagen wollte ist, der Fragesteller kann ja mal bei Elektor nach "Elektornado" suchen...
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Gruß Jogi - Es ist bereits alles gesagt, nur noch nicht von Jedem.
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