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Eingangswiderstand bei Differenzverstärker (Elektronik)

verfasst von TTT, 09.04.2008, 17:19 Uhr

» Ja, es ist folgendes:
» R plus ein stimmt, bei R minus ein ist das folgendermasen:
» Den negierten Eingang des OPV's kannst du quasi als Spannungsquelle
» betrachten. Da dort immer das potential des nichtinvertierten anliegt.
» Somit kannst du als Ersatzschaltbild des invertierten Eingangs R1 mit
» einer nachfolgenden Spannungsquelle nehmen. In unserem Beispiel liegt an
» Ue2 3V an, also liegt am invertierten eingang 2V. Deine Spannungsquelle
» hat nun 2V.
OK
»
» Nun liefert Ue1 4V. Der Eingangswiderstand interessiert dich aus folgenden
» Grund: Du möchtest wissen, wie viel von den 4V am Ausgangswiderstand von U1
» verloren geht, und wie viel in den Differenzverstärker geht. Das was in
» den Differenzverstärker geht, fällt über dem Innenwiderstand ab.
» Da aber nach dem Eingangswiderstand die 2V fix sind, fallen über Raus(Ue1)
» und Rein nur 2V ab.
» Wenn man davon ausgeht, das Rein >> Raus ist, fallen diese 2V also
OK, allerdings ist U- von Ue2 abhängig und bei einer Änderung NICHT fest. Deine Spannungsquelle ist also sehr stark von Ue2 abhängig. Für jede Änderung muss der Spannungsfall neu berechnet werden.
» komplett an Rein ab, und der einzige Widerstand der zwischen Raus(Ue1) und
» der "2V Spannungsquelle(invertierender Eingang)" ist, ist R1. Somit ist das
» der Eingangswiderstand.
Zumindest nach dieser Betrachtungsweise.
» Das Problem lag an der Blackboxbetrachtung.
»
» Hoffe ich hab es halbwegs verständlich ausgedrückt, wenn nicht frag
» nochmal. Ich weiß nicht so recht, wie ich es erklären soll.
» (Würds dir dann mal an Hand einer Rechnung zeigen, daran würd man es glaub
» ich auch gut erkennen).
Brauchst du nicht, trotzdem danke erstmal...

Meine Betrachtungsweise ist folgende:

1. U-(U+) als Spannungsquelle mit Ri (R1) als Innenwiderstand
2. U1 mit Ri betrachtet / oder mit Ri = 0
3. Änderung von U+
4. Bestimmung von dem wirklich "wirkenden" Eingangswiderstand Rein1
5. U1 - (U-)/ R1 = I1
6. U1/I1 = Rein1

Mit diesem errechneten Wert lassen sich alle weiteren Berechnungen durchführen.

z.B. für Ue2 = 0V gilt:

Rein = R1

Nach der anderen Betrachtungsweise könnte man dann anhand des Superpositionsprinzips bzw. über den Spannungsfall an den Widerständen weiter rechnen...
Naja, jedem das seine...:-D



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Eingangswiderstand bei Differenzverstärker - schaerer(R), 08.04.2008, 20:04
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Eingangswiderstand bei Differenzverstärker - TTT, 09.04.2008, 17:19