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Vernunft und Experiment (Elektronik)
» » Ja, so klingt das gut. Danke dir.
»
» Kleiner Tipp. Um solche Probleme zu loesen, sich nicht auf Vorstellungen
» (aus der Sicht der Spannungsquelle) und auf mathamtischen Formeln
» fixieren. Reine praktische Vernunft anwenden und durch Nachdenken und mit
» dem notwendigen Hintergrundwissen, herausfinden, was passiert. Das geht
» wunderbar bei relativ einfachen Funktionen wie dieses vorliegenden
» Beispiel zeigt.
»
» Natuerlich geht das so bei komplexen analogen Schaltungen, wie z.B. ein
» Filter hoeherer Ordnung, nicht mehr. Da muss man, wenn man in die Tiefe
» gehen will, mit schwierigen mathem. Uebertragungsfunktionen arbeiten,
» wobei in der Praxis auch vereinfachte Formeln zum Ziel fuehren koennen.
»
» Du sagst, das klingt gut. Wirklich sicher ist man aber immer erst dann,
» wenn man ein Experiment hinter sich hat, wenn etwas einem nicht 100%ig
» einleuchtet. Genau genommen ist das Experiment die direkteste
» Schnittstelle zum Bewusstsein. Das schliesst Simulation und Theorie
» keineswegs aus. Nicht 'entweder oder', ' sowohl als auch' zaehlt. Mehr
» dazu in diesem Vorwort zu meinen Elektronik-Minikursen:
»
» "Simulieren und Experimentieren,
» ein Vorwort von Jochen Zilg"
Ja mein Problem war, dass ich nicht wusste, wie ich den Eingangswiderstand messen sollte. Ich hätte das Teil aufgebaut, hätte den Eingagsstrom und die von der Spannungsquelle abgegebene Spannung gemessen, und mir damit Rein ausgerechnet. Und das wäre sowohl im Experiment , als auch in der Simulation in die Hose gegangen.
Experimente sind auf jeden Fall sinnvoll, aber man muss halt schon wissen, was man da eigentlich macht. Wenn man die Messergebnisse nicht versteht bzw. falsch interpretiert(so wie ich das gemacht hätte), bringt leider auch das besste Experiment nichts
Gruß Enton
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Da säuft man den ganzen Tag und wird trotzdem nicht für voll genommen ![]()
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