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Eingangswiderstand bei Differenzverstärker (Elektronik)
» Mein Problem ist einfach nur, dass ich nicht verstehe, was an meiner
» Rechnung falsch ist. Uns wurde immer eingetrichtert: Rein=Uein/Iein. Und
» bei dieser Rechnung kommt halt was anderes raus.
» Laut Simulation stimmen auch die 20µA. Mich würde einfach nur
» interresieren, was an meiner Rechnung nicht stimmt.
» Das Rein=R1 ist, müsste doch auch mathematisch belegbar sein,oder?
Du hast geschrieben:
» Was ich daran nicht verstehe, versuche ich an folgendem » Beispiel zu zeigen:
» Der Strom, welcher von der Spannungsquelle Ue1 geliefert » werden muss ist: U_R1/R1 = 2V/100k = 20µA
Korrekt.
» Aus Sicht der Spannungsquelle Ue1 liefert sie jedoch 4V » bei 20µA an den Differenzverstärker. Somit müsste der » Differenzverstärker ja einen Eingangswiderstand von
» 4V/20µA= 200k haben.
Nein, es gibt keine "Aus der Sicht der Spannungsquelle". Was zaehlt ist, dass Du eine Spannungsquelle von 4 V ueber R1 nicht auf GND sondern auf ebenfalls eine Spannungsquelle von 2 V anlegst.
Und so stimmt das auch mathematisch. Stell Dir doch einfach vor, anstelle des invertierenden Einganges hat Du dort eine kleine Batterie mit einer Spannung von 2 V.
Und, ist der Groschen runtergefallen?
Gruss
Thomas
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Mein ELKO-Buch ueber Opamp und Instrumentation-Amplifier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker
(Instrumentations-Verstaerker = echter Differenzverstaerker)
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Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9
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