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Emitterschaltung im ELKO falsch? (Elektronik)

verfasst von Juljani, 25.03.2008, 14:34 Uhr

» » » » » » Hallo Leute
» » » » » »
» » » » » » Kann es sein, das die im Elko berechnete Emitterschaltung nicht
» » » » stimmt?
» » » » » Es
» » » » » » scheint so, als ob der Widerstand RE nicht berücksichtigt
» wurde.
» » » » » » http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0204302.htm
» » » » » »
» » » » » » An wenn soll man sich da eigentlich wenden, wegen der
» Korrektur?
» » » » » » Es steht kein Autor dabei.
» » » » »
» » » » » Seh ich nicht. Der wird doch dauernd berücksichtigt und erwähnt
» und
» » » » unter
» » » » » dem Punkt Emitterschaltung mit Stromgegenkopplung wird er
» » regelrecht
» » » » » durchgekaut
» » » »
» » » » Ja, aber bei der Berechnunug von R2 und Rc wird er ignoriert.
» » »
» » » Wird nicht ignoriert, wird durch logische Folgerung ersetzt und die
» muß
» » » man selber tätigen ;-)
» » »
» » » R2 ist Teil des Basisspannungsteilers, der aber soll "hart", sprich
» » » 5...20x Ib, sein, schließlich soll ja der spannungsteiler die Basis
» » » vorspannen und nicht umgekehrt. Da ist Re also irrelevant.
» » » Anders herum betrachtet, von der Theorie des belasteten
» » Spannungsteilers,
» » » natürlich ebenfalls irrelevant. Weil Re um mindestens den
» » » Verstärkungsfaktor vergrößert, und somit weit außerhalb jeglicher
» » » wirklichen Belastung im Basiskreis des Transistors auftaucht.
» » »
» » » Um Rc zu berechenen wird Ic hergenommen, also logischerweise ist, da
» Ic
» » ~
» » » Ie, Re also mit drin im Kalkül. Warum Ie ~ Ic ist ist auch klar, die
» » » Stromkreise von Basis-Emitter und Kollektor-Emitter sind verschlungen,
»
» » » der pingelig berechnete Ie ist Ic+Ib, wobei der Ib irrelevant klein
» » » gegenüber Ic ist und man ihn somit, außer im Schularbeitenheft,
» » » vernachlässigen kann. Es stört die 100mA des Kollektors wenig ob noch
» » » 0,5mA der Basis draufkommen, da ist am Ende die Schrittweite der
» » E-Reihe
» » » für den Widerstand um ein vielfaches größer.
» »
» » Sorry
» » Ganz so schlau bin ich aus deiner Antwort nicht geworden.
» » Ich hab mir nochmal mein altes Elektronik Skript geschnappt und dort
» » nochmal nachgeschaut. Dort stand, dass an Re für eine vernünftige
» » Stromgegenkopplung mindestens 10% der Versorgungsspannung abfallen
» sollte.
» » Dieser Spannungsabfall ist also eigentlich nicht zu ignorieren.
» »
» » Somit würde sich die Spannung die an R2 abfällt wie folgt berechnen:
» » UR2=Ube+URe = 0,7V+Re*Ic
» »
» » R2 wäre somit =(0,7V+Re*Ic)/Iq
» » Rc wäre (Vcc-Uce-URe)/Ic
» » Re könnte somit ja nur vernachlässigt werden, wenn er sehr klein ist,
» was
» » sich dann jedoch wieder negativ auf die Stromgegenkopplung auswirken
» » würde.
» »
» » Was an meiner Argumentation stimmt nicht?
»
» Wenn wir mal garnicht rechnen liegen +-10% also 20% schon im normalen
» Toleranzfeld, noch vergrößert durch den Abstand der E-Reihe bei den
» tatsächlich verwendeten Widerständen. Bei Supergenauer Weltraumschaltung
» (die man dann natürlich auch noch gegen Temperaturschwankungen isolieren
» und beheizen müßte) zählen solche Werte, beim
» 0815-AUX-Pegel-Aufholverstärkerchen sind sie völlig irrelevant.
»
» Weiter, der Basisteiler gibt den Ton bei R1 u. R2 an, dem ist die
» Emitterseite völlig egal, er hat ca. 10 fach "härter" zu sein als der
» Basisstrom, real ist es wurscht ob er nur 5x oder 30x härter ist, das
» liegt in der Hand des Konstrukteurs und was er sich davon verspricht. Sein
» Widerstandsverhältnis läßt sich vom Re überhaupt nicht beeindrucken, wenn
» doch ist er zu weich.
» Tu doch mal Butter bei die Fische, belaste mal einen realen Spg.-Teiler
» 1:3 der auf ca. 20k R1//R2 kommt mit einem zusätzlichen fiktiven
» Widerstand (in dieser Schaltung den um den hfe hochtransmittierten Re von
» sagen wir 5kOhm) also mit 5kOhm[Re]*200[hfe]=1MOhm. Glaubst du das würde
» einen harten Basisteiler auch nur peripher tangieren, geschweige denn aus
» dem Arbeitspunkt herauslaufen lassen?
»
» Vom Rc den man anstrebt nimmt man 10% (oder wieviel auch immer, das
» bestimmt der Entwickler und der Zweck den er verfolgt) für den Re. Da
» braucht man also nichtmal rechnen, nur schätzen.
» Wenn man den Re auch AC-mäßig wirksam haben möchte (also nicht überbrückt)
» stellt man damit die Verstärkung der Stufe ein. v~Rc/Re. Auch da reicht
» Pi-Daumen.
»
» Versthe dein Problem nicht. Bau das mal auf ´nem Steckbrett auf und du
» sieht was alles irrelevant ist, und was wirklich wichtig ist.



Aus meiner sicht sollte die Formel jedoch so angegeben werden wie man sie logisch herleiten kann(unabhängig davon ob Re für die Rechnung vernachlässigbar ist oder nicht!!)
Außerdem muß Re vorhanden sein da sonst keine Stromgegenkopplung stadtfindet!!



Gesamter Thread:

Emitterschaltung im ELKO falsch? - enton(R), 23.03.2008, 15:06 (Elektronik)
Emitterschaltung im ELKO falsch? - Theo, 23.03.2008, 15:29
Emitterschaltung im ELKO falsch? - enton(R), 23.03.2008, 22:48
Emitterschaltung im ELKO falsch? - Jogi(R), 23.03.2008, 15:42
Emitterschaltung im ELKO falsch? - enton(R), 23.03.2008, 22:42
Emitterschaltung im ELKO falsch? - Jogi(R), 24.03.2008, 10:33
Emitterschaltung im ELKO falsch? - enton(R), 24.03.2008, 19:49
Emitterschaltung im ELKO falsch? - Jogi(R), 25.03.2008, 10:36
Emitterschaltung im ELKO falsch? - Juljani, 25.03.2008, 14:34
Emitterschaltung im ELKO falsch? - Jogi(R), 25.03.2008, 16:07
Emitterschaltung im ELKO falsch? - Juljanis, 25.03.2008, 16:56
Emitterschaltung im ELKO falsch? - Jogi(R), 25.03.2008, 17:09
Emitterschaltung im ELKO falsch? - enton(R), 25.03.2008, 20:13