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die wurde NICHT rumgedreht ... (Elektronik)
» » Deine Spannungsquelle wurde also rumgedreht.
»
» Sie wurde nicht rumgedreht, es wurde nur eine Spannung von MINUS xxVolt
» ausgegeben.
»
» Rumdrehen der Quelle (also Pfeil anders rum) UND PLUS xxVolt ausgeben
» würde dasselbe liefern.
»
» Mach dich davon frei, dass eine Spannungsquelle immer so gezeichnet wird,
» dass Plus oben und Minus unten ist.
»
» hws
Hallo,
warum so kompliziert - prinzipiell hat er doch recht.
Die dargestellte Messanordnung ist doch für die Durchlassrichtung OK. Die Spannungsquelle ist als Gleichspannungsquelle eingezeichnet, bei der ganz klar der Pluspol an der Anode der Diode ist. Um die Kennlinie aufzunehmen, muss lediglich die Spannungsquelle regelbar sein.
In Sperrrichtung muss er dann zur Aufnahme der Kennlinie die Polarität an der regelbaren Gleichspannungsquelle tauschen, was er auch richtig erkannt hat. Bei dieser Messung wäre es jedoch günstiger das Voltmeter mit dem einen Anschluss zwischen Rv und das Amperemeter zu legen, da der Sperrwiderstand vermutlich höher als der Innenwiderstand des Voltmeters ist und so eine Fehlerstrommessung vermieden wird.
Besser wäre es gewesen, keine Spannungsquelle in dieser Form einzuzeichnen. Jeder normale Sensch geht bei diesem Symbol ganz klar von einer vorgegebenen Polarität aus, ist jedenfall meine Meinung.
Auch die dargestellte Kennlinie gibt Anlass zur Kritik. Es ist hier lediglich ein Sachverhalt ganz grob dargestellt. Die Spannungs- und Stromverhältnisse in den jeweiligen Quadranten sind sehr unterschiedlich, was auch nicht im geringsten erkennbar ist. Während der 1. Quadrant im Diagramm in der X-Achse vermulich bei ca. 1 Volt endet, so ist dies u. U. für die entgegengesetzte Richtung erst bei mehreren 100 Volt der Fall. Ähnliches gilt für die Stromverhältnisse auf der Y-Achse.
Wenn mann die Kennlinie also z. B. selbst aufnehmen will, dann sollte man das am Besten wissen.
Das normale Heim-Netzteil (0 - 30V) reicht dafür meist nicht.
Gruß
otti
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