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Verständnisproblem bei Ladungspumpe (Elektronik)
» Ich denke Du musst Dir das so vorstellen: Der Konden-
» sator wird mit der Betriebsspannung geladen und es
» fliesst dabei selbstverständlich ein Ladestrom.
Der kommt ja von der Spannungsquelle, nicht vom Rechteckgenerator.
Jetzt
» wird der Kondensator mit beiden Polen von der Spannungs-
» quelle getrennt und der untere Anschluss des C wir mit
» dem oberen Anschluss der Spannungsquelle verbunden.
Fließt dabei ein Strom auf die untere Kondensatorplatte,bzw. wird diese geladen?
» Jetzt wirkt der Kondensator wie eine Batterie, die in
» Reihe zur Spannungsquelle liegt und mit ihr die doppelte
» Ausgangsspannung liefert. Wird diese jetzt belastet, fliesst auch wieder
» ein Strom!
Der Strom der jetzt fließt, besteht doch aus der Ladung, die vorher durch die Spannungsquelle draufgeladen wurden.
Vom Rechteckgenerator kann ja kein Strom kommen, weil der ja durch den Kondensator durchgehen müsste(durchbruch des Dielektrikums=Kondensator kaputt).
Es kann also nur ein Strom fließen, wenn der "abgetrennte Kondensator" auf Vcc gesetzt wird. Somit würde die untere Platte geladen werden.
Physikalisch gesehen, entspricht das dann jedoch einem Ladungsausgleich. Dann hab ich ja 2 Platten, die beide Ladungen enthalten. Beide Platten wurden ja dann mit Vcc geladen und haben somit das gleiche Potential.
Das wäre ja dann im Endeffekt nichts anderes wie wenn ich 2 parallele Leitungen hätte, auf denen jeweils Vcc Potential ist.
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Da säuft man den ganzen Tag und wird trotzdem nicht für voll genommen ![]()
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