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multimeter (Elektronik)
» nach 30 jahren Praxis sage ich dir nimm Fluke
»
» ist natürlich teurer aber auf die Lebensdauer umgerechnet reden wir von
» 0,1C/tag
»
» vergleiche mal die zulässigen Fallhöhen
HAllo,
da kann ich nur zustimmen...
es ist schon etliche Jahre her, da kam ein Vertreter eines Distributors zu uns ins Labor, warf ein Fluke 77 einige Male gegen die Wand, um dann dessen Genauigkeit an einem Kalibrator zu demonstrieren. Die "Billigen" vom Baumarkt würde ich nicht empfehlen - Müllvermeidung! Ich habe mir sowas mal zugelegt - die gehen zwar, aber die Kontakte des Meßbereichschalters machen bei diesen Geräten häufig Probleme. Dazu kam bei meinem Gerät eine gravierende Abhängigkeit des Ergebnisses von der Batteriespannung. Man muß halt genau aufpassen und wissen, wann man diesen Geräten mißtrauen muß. Ganz abgesehen von Zubehör fragwürdiger Qualität (Meßstrippen). Daher würde ich auch einem Einsteiger ein solides Gerät empfehlen (sollte man sich für ein anderes Hobby entscheiden, ist auch der Wiederverkauf einfacher). Ich würde auch nicht den Fehler machen, die "eierlegende Wollmilchsau" zu erstehen - wichtig sind vernünftige A/V AC/DC Meßbereiche sowie Widerstand und ein Durchgangstester (akustisch), auf gute Absicherung insbes. der Strombereiche und wirkungsvollen Überlastungsschutz sollte man auch achten. Dann hat man eine solide Grundausstattung und kann gezielt nach Bedarf ergänzen.
Hartwig
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