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Überspannungsschutz für die Telefonleitung (Elektronik)

verfasst von Tilmann, 02.03.2008, 20:01 Uhr

Hallo,

ich möchte einen Überspannungsschutz für die Telefonleitung basteln, und habe deshalb mal die Spannungen, die dort auftreten, gemessen.
Leider habe ich das Ergebnis nicht verstanden.

Interessant sind ja in diesem Zusammenhang die maximalen Spannungen, die im Normalbetrieb auftreten, und zwar zwischen den Adern und von jeder der einzelnen Ader zur Haus-Erde.

Erst habe ich mit einem Digitalspannungsmesser die beiden Adern gegen Haus-Erde gemessen. Die Ergebnisse waren -66,4 V und -0,9 V. Dann habe ich mit einem Oszilloskop bei eingehendem Anruf gemessen, während das Telefon klingelt, denn dann scheinen die höchsten Spannungen anzuliegen.
Ich habe gegen Erde einen Sinus mit ca. 29 Hz (es sollen wohl 25 Hz sein) gemessen, an der einen Ader -60 V bis +20 V Spitze, und an der anderen -36 V bis +48 V.
Dann habe ich die Erdung des Oszilloskops mit Isolierband abgeklebt, und zwischen beiden Adern gemessen. Hierbei habe ich 170 V Spitze-Spitze ermittelt.

Und das verstehe ich nicht: Die Spannung zwischen den Adern kann doch keinesfalls größer sein als die maximale Differenz zwischen den Amplituden der einzelnen Adern (höchstens kleiner, je nach Phasenlage). Und als maximale Differenz der einzelnen Adern ergäbe sich 108 V ...

Ich habe es jetzt zwei mal nachgemessen, und so genau kann man ein Oszilloskop ja nicht ablesen, besonders wenn es immer nur kurz, für ca. 1 Sekunde auftaucht und dann wieder verschwindet - aber 50 % Abweichung ... ?

Mein Oszi ist ein Hameg 20 MHz, also schon was für Erwachsene.

Hat jemand eine Idee ?

Gruß Tilmann



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Überspannungsschutz für die Telefonleitung - Tilmann, 02.03.2008, 20:01 (Elektronik)