Forum
Radio mit (verstecktem) Demodulator! (Elektronik)
» » Jau, das klingt ja schon mal recht schlüssig, aber auch widersprüchlich
» für
» » mich.
»
» Die Natur steckt voller Widersprueche...
Hach wie philosophisch, aber ob das so stimmt?!...
»
» » Wo findet die Demodulation denn nun eher statt? In dem Tongenerator am
» » Eingang der Verstärkerschaltung, oder durch die Transistorstufe im OP?
»
» Dort wo Halbleiter im Verstaerkereingang (diskret oder IC) auch eine
» nichtlineare Rolle spielen, wie jemand anders hier bereits andeutet. Diese
» Nichtlinearitaet fuehrt zu einer gewissen Spannungsasyymetrie, man koennte
» auch sagen, eine Art Teilgleichrichtung. Und dies bewirkt nichts anderes
» als eine A-Demodulation.
Ok, alles klar. Teilgleichrichtung und Spannungsasymmetrie sind die Stichworte! *Smilie der sich `leichte` Schläge auf den Kopf verpasst*
»
» » Und überhaupt, ursprünglich wurde doch ein LC-Schwingkreis und eine
» Diode
» » zum Demodulieren benutzt.
»
» Zum Demodulieren braucht es den LC-Kreis nicht aber eben das nichtlineare
» Bauteil, die Diode, ganz weit zurueck in Form von Bleiglaette, betupft mit
» feinem Draht mit Spiralfederdruck. Ich habe das noch im Kindergartenalter
» erlebt und habe noch lange mit diesen Dedektor-Radiöli gespielt.
![]()
»
Das sagt mir erstmal nix, aber eventuell dazu:
(wo mag da wohl die Demodulation stattfinden, in der Rasierklinge?)
»
» » Der LC hat nur die Funktion eines Bandpass, oder?
»
» Ja.
»
» » Den Filter habe ich dann
» » wahrscheinlich mit dem OP aufgebaut.
»
» Nein. Wenn die NF-verstaerkung gross genug ist, dann genuegt es, dass die
» Eingangsstufe auch noch im HF-Bereich als Demodulator wirkt, und dann
» verstaerkt der Opamp, oder was auch immer, das AM-Signal.
Aber welches? Ich muss mir doch irgendwie die richtige Frequenz des Trägersignals rausfiltern...
Gruß Philipp
Gesamter Thread:
