Forum
Frequenzgangskompensation beim OPV (Elektronik)
» Diese Kompensationsmethode ist also
» lediglich dazu gedacht, den zusätzlichen unerwünschten Einfluss des
» Gegenkopplungsnetzwerkes - weil dieses einen weiteren zusätzlichen Pol in
» die Gesamtschaltung einfügt - auf den Phasengang der gegengekoppelten
» Schaltung zu unterdrücken.
Wieso bringt mir das Gegenkopplungsnetzwerk einen zusätzlichen Pol ein? Durch die Streukapazität bekomme ich doch einen Pol, den ich mit dem RC-Glied kompensiere. Das Gegenkopplungsnetzwerk macht mir ja keinen Pol. Vielmehr bekomme ich ja durch das RC-Glied im zusammenhang mit der Gegenkopplung eine Nullstelle.
Mein Problem ist aber eigentlich ein anderes.
Wenn ich einen OPV habe, der nur bis zu einer Verstärkung von z.B. 10 Teilkompensiert ist, ich ihn aber mit einer Verstärkung von 1 betreiben will, wie kann ich ihn dann extern kompensieren?
Die Lead-Lag Kompensation kann ja hier nicht die Lösung sein, da sie nur die Streukapazität kompensiert.
Das einzige was dazu im Sheet von Ti stand, ist das man die Verstärkung des geschlossenen Kreises erhöhen kann, um es stabil zu machen. Das geht hier aber nicht, da ich ja dann keine Verstärkung von 1 mehr habe. Die 2. Möglichkeit wäre einen Dominanten Pol zu erzeugen(z.B. durch einen großen Lastkondensator), so das die Amplitude schon beim ersten Pol des OPV's(1/tau1) die 0 dB linie schneidet, und so die -180° nie erreicht werden. Damit hab ich aber so gut wie keine Bandbreite mehr. Da muss es doch irgend ne geschicktere Lösung geben,oder?
Es gibt ja auch intern vollkompensierte OPV's mit relativ großer Bandbreite, dann muss das doch auch irgendwie extern gehen.
Gruß Enton
--
Da säuft man den ganzen Tag und wird trotzdem nicht für voll genommen ![]()
Gesamter Thread:
