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AM/FM-Schaltung (Schaltungstechnik)
» » Ne, ne, das soll keine Wanze werden und auch kein Sender, der in
» Bertrieb
» » genommen wird.
» » Also ist es doch auch ein FM Modulator, habe ich mir auch gedacht...
» »
» » Wenn aber die parasitären Frequenzen die Rolle spielen, müsste dann der
» » Sender als FM nur im geringen Frequenzband funktionieren, oder? In AM
» ist
» » dann die Schlatung schon ab 10KHz funktionsfähig.
»
» Hub bzw. Durchmodulationsgrad haben nichts mit der Grundfrequenz des
» Oszillators zu tun, sondern mit der Qualität des Ergebnisses.
»
» So eine Schaltung arbeitet uneingeschränkt in beiden Modulationsarten.
Das stimmt so nicht. FM-Modulation nach diesem einfachen Prinzip funktioniert eigentlich erst ab dem UKW- oder vielleicht auch im oberen KW-Bereich einigermassen gut. Die FM wird mit abnehmender Trägerfrequenz aus zwei Gründen immer geringer: 1. Spielen die parasitären Kapazitäten mit Zunahme der Schwingkreiskapazität eine immer unbedeutendere Rolle und 2. muß bei geringeren Frequenzen der relative Frequenzhub größer werden, um den für die Signalübertragung notwendigen absoluten Frequenzhub zu erreichen.
Man kann den FM-Hub bei kleinen Frequenzen erhöhen, indem man den Oszillator stark übererregt (die Frequenz nimmt mit zunehmender Mitkopplung ab). Die Frequenz läßt sich dann über den Arbeitspunkt des Transistors, der die Kopplung mitbestimmt, modulieren. Der Träger ist dann aber verzerrt und man handelt sich Oberwellen und große Frequenzdrift ein.
Jörg
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