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Elektroniker Für geräte und systeme Beruf ohne Zukunft? (Elektronik)
» » Ein schlauer Mensch, BWL´ler aber einer ohne den heute üblichen
» » Gleichschritt samt Denkverbot und Schloß vor dem Mund, hat mal
» folgendes
» » plausibel durchgerechnet:
» » Man stelle alle Subventionen ein, man schaffe alle Arbeits- und
» » Sozialverwaltungen ab, das dort umgesetzte und verpulverte Geld, der
» ganze
» » unsinnige Wasserkopf der heute damit am Kacken gehalten wird. Es würden
» » soviele Mittel freisetzen, daß man jedem Bürger der im Erwerbsleben
» steht
» » ca. 2000€ monatlich auf´s Konto überweisen könnte, er dann unabhängig
» und
» » zum wahren Marktwert seiner Arbeit die Stelle ausfüllen könnte, für die
» er
» » am besten geeignet ist und auch willig und fröhlich bei der Sache.
» » Das das System Fehler hätte ist klar, braucht man nicht diskutieren,
» aber
» » Fehler haben die heutigen Systeme auch in Hülle und Fülle.
»
» Welch eine Weisheit!
» Das Ergebnis wäre, daß viele Leute sich auf die faule Haut legen und
» sagen: "Was soll ich arbeiten, ich kriege mein Geld ja sowieso." Sowas
» ähnliches hat die Ostblock-Länder ruiniert.
» Und die, die nicht "im Erwerbsleben stehen"- die läßt man am besten
» verhungern...?
»
» Wenn Du schon Verbesserungsvorschläge machst, dann bitte mit Betonung auf
» "beser"!
Ist nicht von mir, außer dem besagten BWL´ler kamen Ideen der Art auch schon von FDP´lern, Grünen und parteilich beinahe paritätisch verteilten Politikern diverser Parteien. Nur die Details waren immer andere, ide FDP will nur 800€ auszahlen und dafür alle einbeziehen, die Grünen und mein BWL´ler wollen die nicht Erwerbstätigen so wie bisher beim Sozialamt lassen und unterschieden sich in der ausgezahlten Summe (Grüne 1200€, der BWL´ler 2000€).
Ich weiß nicht ob es nicht eher das Gegenmodell zur DDR wäre, denn der Arbeitsanreiz und der Leistungsanreiz sind nicht abgeschafft sondern vom Zwang befreit auch unproduktiv, auch gegen die eigene Motivation das falsche zu arbeiten nur um am Leben zu bleiben. Da diese Summen ja nicht aus dem Himmel fallen, sondern nichts anderes wären als der ausgezahlte Steuerfreibetrag, den man sich eh per Steuererklärung hinterher holt, so gäbe es ihn eben vorher (sry bin kein BWL´ler und auf dem Gebiet nicht besonders fachbegriffsstark). Wer viel macht verdient viel, wer nix macht verhungert dennoch nicht.
Es würde sich bald ähnlich einpegeln wie wir es heute haben, wer arbeiten will arbeitet, wer gerne viel arbeitet tut das. Wer nicht will, tut es eben nicht und muß sich bescheiden. Auch heute wird keiner verhungern lassen, der faul ist, nur wird heute ein großer Anteil der Hilfe nicht ausgezahlt sondern in den Wasserkopf gepumpt der ja dann entfiele. Der originär "Faule" bräuchte allerdings nicht wie heute oft, mit einer Mischung aus Sozialhilfe plus Beschiß sein Überleben angenehm gestalten, sondern könnte (wir erinnern uns der Wasserkopf der Arbeitslosenämter usw. wäre weg, statt dessen das verpulverte Geld verfügbar) ganz legal zu seiner Auszahlung hinzuverdienen, nach seinem Können, zu marktgerechtem Lohn, also Arbeiten die heute garnicht lohnen gemacht zu werden. Am Ende würde der Faule vielleicht fleißig, weil er wirklich und direkt absehbar für sich arbeiten würde.
Wenn das ginge, ich behaupte nicht unbesehen, daß es geht, dann wäre es regelrecht genial, oder? Jede Arbeit würde ihren Macher finden, wenn der Druck weg wäre davon um jeden Preis einen Monat lang überleben zu müssen.
Denn das ist was der Wasserkopf heute erzwingt, der nicht sehr Produktive, der "Faule", der schlecht Ausgebildete, darf heute im eigenen Interesse garnicht arbeiten, weil es ihm dann schlechter geht als wenn er nur die Hand aufhält und den Wasserkopf (Sozialzuteilungsbehörden) ans Kochen bringt.
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Gruß Jogi - Es ist bereits alles gesagt, nur noch nicht von Jedem.
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