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"Eisen Wasserstoff Widerstand" - Radio auf Velo-Anhaenger (Elektronik)

verfasst von Thomas Schaerer  E-Mail, 24.01.2008, 14:26 Uhr

» Wenn die Stromquelle nicht ganz so ideal sein musste,
» nahm man auch sog. Eisenurdox-Widerstände, z.B. im
» Heizkreis von seriell geschalteten Röhre.
» (Siehe auch "urdox" bei Wikepedia)

Hier der Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Eisen-Wasserstoff-Widerstand

Da ich auch zur :-PKomposti-Generation:-P gehoere, weiss ich noch davon. Der Wasserstaoff leitet thermisch auch recht gut. Wenn man Strom durch den Eisenfaden "jagte", ohne dass man im dunklem Raum ihn glühen sah, also weit unter 600 Grad Celsius, konnt man nach wenigen Sekunden den Glaskolben bereits nicht mehr beruehren, so heiss wurde er.

Im Wiki liest man: "Die Wasserstofffüllung schützt das Eisen nicht nur vor Oxidation, sondern verstärkt den Effekt, da die Löslichkeit des Wasserstoffs im Eisen mit steigender Temperatur zunimmt und dessen Widerstand dadurch zusätzlich steigt"

Verstehe ich das richtig, dass das Eisen bei hoeherer Temperatur mehr Wasserstoff-Atome aufnimmt? Das spielt sich aber nur irgendwie an der Oberflaeche des Eisens ab, oder? Eine chemische (Valenz-Elektronen-)Bindung zwischen dem Eisen und Wasserstoff war das aber nicht, oder? Ich stelle mir das in der aehnlichen Form vor wie vereinzelte Kohlenstoff-Atome im Eisen-Atomgitter. Ist auch keine chemische Bindung. Genuegend solcher Kohlenstoff-Atome unterscheidet das Eisen vom Stahl, nebenbei und unvollstaendig erwaehnt.

Wie kam ich damals zu diesen FeH-Widerstaenden? Lustig! In meiner Schulzeit war am Mittwoch nachmittag stets frei. Da mchte ich mich und viele andern Bastelfreunden-Schueler mit Veloanhaengern auf den Weg durch die Stadt und sammelten die Holzradios (z.T. sehr schoene kunstvolle Radios, die z.T. noch funktionierten), welche, weil nicht mehr brauchbar, vor die Radiogeschaeften abgestellt worden sind. Das waren meine und vielen andern die ersten Beruehrungspunkte zur Elektro- und Radiotechnik. Das mit Beruehrungspunkt ist durchaus woertlich zu nehmen. Die Anodenspannungen liessen gruessen. AUAAAaaaaa!

Gruss
Thomas :-D :-D :-D
--
Mein ELKO-Buch ueber Opamp und Instumentation-Amplifier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker



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Frage bzgl Eingangs und Ausgangswiderstände - enton(R), 23.01.2008, 22:13
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