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HF-Röhrenoszillator springt nicht an... (Elektronik)
» » Guten Abend allerseits!
» » Ich bin gerade dabei den folgenden HF-Oszillator zu bauen:
» » http://freenet-homepage.de/a-freak/gu50oszilator.html
» » Nun will der aber noch nicht so, wie er sollte und leider konnte ich
» unter
» » der E-Mail-Adresse des Autors niemanden erreichen (zumindest hab ich
» nach 3
» » Wochen immer noch keine Antwort)...
» »
» » Mein Fragenkatalog ist leider auch noch etwas größer, da dies meine
» erste
» » Röhrenschaltung ist. Fangen wir also mit der Stromversorgung an:
» » In der Beschreibung steht, dass die 230 V aus einem Trenntafo
» » gleichgerichtet werden sollen und über das Poti an das Sperrgitter der
» » GU50-Röhre gelangen -> hab ich gemacht, kein Problem...
» » Bei den 600 V fingen die Probleme dann leider schon an. Zwar liefert
» meine
» » Kaskade im Leerlauf etwa 520 V, in dem Moment, in dem ich die
» » Gitterspannung mit dem Poti erhöhe bricht sie aber auf 200 V zusammen,
» bis
» » schließlich die Röhre bläulich zu leuchten anfängt und irgendwann
» kleine
» » Funken in ihr entstehen (hab dann schnell wieder zurück gedreht, wusste
» » garnicht, wie mir geschieht
). Ist das Normal, dass die Röhre so zu
» » leuchten anfängt, ich dachte die wären Vakuumiert?
» »
» » Nja, jetzt habe ich einen zweiten Trenntafo besorgt und in Reihe zum
» » ersten geschalten, sodass ich jetzt meine 600 V Gleichspannung nach dem
» » Gleichrichter erhalte...
» »
» » Was nun aber passiert beunruhigt mich etwas: Wenn ich wieder am Poti
» die
» » Gitterspannung erhöhe, fängt die Röhre an zu surren oder zirpen, als ob
» da
» » irgendwelche Lichtbögen im inneren Überschlagen würden, sehen kann ich
» » allerdings nichts (ich vermute mal im 50 Hz-Takt der
» Versorgungsspannung,
» » klingt ungefähr danach). Wenn ich mit meinem Oszilloskop mit ein- zwei
» » Windungen von nem Stück Draht am Tastkopf in die Spule L1 tauche, dann
» » sieht man auch eine Schwinung, die nach einem Schwingkreis aussieht...
» das
» » ganze ist aber ziemlich zerfleddert.
» » Auch das Lämpchen leuchtet nicht, was ja den Kondensator C3 wieder
» » entladen soll.
» »
» » Meine zweite Frage betrifft die Aussage "während die Enden der
» » Anodenwicklung mit jeweils 220nF gegen Schaltungsmasse abgeblockt
» werden".
» » Ich habe jetzt also an die beiden Enden von L3 jeweils 220 nF gegenüber
» GND
» » montiert - ist das richtig so?
» »
» » Achja, ehe ich vergesse: L1 hab ich 40 Windungen auf ein 150er KG-Rohr
» » gewickelt und L2 sind zunächst die verlangten 4 Wicklungen gewesen,
» » nachdem sich damit noch nichts tat, hab ich auf etwa 8 aufgestockt -
» tut
» » sich leider auch noch nichts...
» »
» » Anbei mal ein Bild soweit von der Apparatur. Vielleicht weiß ja noch
» » einer, was ich da tun könnte, damit der Oszillator richtig zu schwingen
» » beginnt ![]()
» »
»
» Eine Hochspannungsschaltung aufgebaut auf einer Holz-
» platte? Ich denke, Du solltest den Aufbau solcher
» Schaltungen Leuten überlassen, die sich besser damit
» auskennen. Oder bewirbst Du Dich gerade für den Darwin-
» Award? http://www.darwinawards.com/
» Gruss
» Harald
Hmmm, schade...
hab mich beim Aufbau etwas an diesem Modell orientiert http://mitglied.lycos.de/bk4/hfvs.htm und hab mir daher bei der Holzplatte weniger Sorgen gemacht...
Aber wenns nur an der Holzplatte liegt... ich hab hier noch n Haufen Plexiglas liegen, dann bau ich das eben um. Vielleicht kann mir ja noch einer nen Tip geben (außer dass diese hohen Spannungen recht gefährlich sind - das weiß ich und verhalte mich auch entsprechend: eine Hand in der Hosentasche, etc.)
Würde mich bloß wirklich mal reizen die Schaltung auch in Funktion zu sehen; gibts immerhin n paar interessante Experiemente dazu... ![]()
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