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HF-Röhrenoszillator springt nicht an... (Elektronik)

verfasst von Moritz E-Mail, 16.01.2008, 21:41 Uhr

Guten Abend allerseits!
Ich bin gerade dabei den folgenden HF-Oszillator zu bauen: http://freenet-homepage.de/a-freak/gu50oszilator.html
Nun will der aber noch nicht so, wie er sollte und leider konnte ich unter der E-Mail-Adresse des Autors niemanden erreichen (zumindest hab ich nach 3 Wochen immer noch keine Antwort)...

Mein Fragenkatalog ist leider auch noch etwas größer, da dies meine erste Röhrenschaltung ist. Fangen wir also mit der Stromversorgung an:
In der Beschreibung steht, dass die 230 V aus einem Trenntafo gleichgerichtet werden sollen und über das Poti an das Sperrgitter der GU50-Röhre gelangen -> hab ich gemacht, kein Problem...
Bei den 600 V fingen die Probleme dann leider schon an. Zwar liefert meine Kaskade im Leerlauf etwa 520 V, in dem Moment, in dem ich die Gitterspannung mit dem Poti erhöhe bricht sie aber auf 200 V zusammen, bis schließlich die Röhre bläulich zu leuchten anfängt und irgendwann kleine Funken in ihr entstehen (hab dann schnell wieder zurück gedreht, wusste garnicht, wie mir geschieht :-| ). Ist das Normal, dass die Röhre so zu leuchten anfängt, ich dachte die wären Vakuumiert?

Nja, jetzt habe ich einen zweiten Trenntafo besorgt und in Reihe zum ersten geschalten, sodass ich jetzt meine 600 V Gleichspannung nach dem Gleichrichter erhalte...

Was nun aber passiert beunruhigt mich etwas: Wenn ich wieder am Poti die Gitterspannung erhöhe, fängt die Röhre an zu surren oder zirpen, als ob da irgendwelche Lichtbögen im inneren Überschlagen würden, sehen kann ich allerdings nichts (ich vermute mal im 50 Hz-Takt der Versorgungsspannung, klingt ungefähr danach). Wenn ich mit meinem Oszilloskop mit ein- zwei Windungen von nem Stück Draht am Tastkopf in die Spule L1 tauche, dann sieht man auch eine Schwinung, die nach einem Schwingkreis aussieht... das ganze ist aber ziemlich zerfleddert.
Auch das Lämpchen leuchtet nicht, was ja den Kondensator C3 wieder entladen soll.

Meine zweite Frage betrifft die Aussage "während die Enden der Anodenwicklung mit jeweils 220nF gegen Schaltungsmasse abgeblockt werden". Ich habe jetzt also an die beiden Enden von L3 jeweils 220 nF gegenüber GND montiert - ist das richtig so?

Achja, ehe ich vergesse: L1 hab ich 40 Windungen auf ein 150er KG-Rohr gewickelt und L2 sind zunächst die verlangten 4 Wicklungen gewesen, nachdem sich damit noch nichts tat, hab ich auf etwa 8 aufgestockt - tut sich leider auch noch nichts...

Anbei mal ein Bild soweit von der Apparatur. Vielleicht weiß ja noch einer, was ich da tun könnte, damit der Oszillator richtig zu schwingen beginnt ;)



Gesamter Thread:

HF-Röhrenoszillator springt nicht an... - Moritz, 16.01.2008, 21:41 (Elektronik)
HF-Röhrenoszillator springt nicht an... - Harald Wilhelms(R), 17.01.2008, 08:30
HF-Röhrenoszillator springt nicht an... - Moritz, 17.01.2008, 08:53
HF-Röhrenoszillator springt nicht an... - Harald Wilhelms(R), 17.01.2008, 09:25
HF-Röhrenoszillator springt nicht an... - Jogi(R), 17.01.2008, 10:19
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