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LEDs für KFZ-Anwendungen. (Elektronik)
Hallo Harald!
Danke für deine erneut schnelle und umfangreiche Antwort. Ich war übrigens gestern mal im ortsansässigen Audi Zentrum und habe mich da mal zu den LED-Rückleuchten im Audi A6 befragt. Also es werden dort tatsächlich diese Luxeon-LEDs eingesetzt. Der Mechaniker wusste zwar nicht, wie sie heißen aber als ich ihm beschrieben habe, wie diese Luxeon K2 aussehen, meinte er „Ja, die sind das.“ Angesteuert wird die unterschiedliche Helligkeit vom Steuergerät. Er meinte bei einem Umbau am A6 von Glühlampe auf LED, müsste man das Steuergerät umprogrammieren.
Nein, der Abstrahlwinkel ist nicht größer als 180° aber ich denke ein Teil des Kegels würde durch das dicke Blech bei solch kleinen Linsen verdeckt werden. Man müsste das mal genau durchdenken.
Von welchen Wärmemengen sprechen wir denn hier eigentlich? Kann man es nicht schaffen, die Schaltung so aufzubauen, dass die Wärme gar nicht erst so hoch wird, dass sie Probleme macht. Du sagtest diese Luxeon K2 LEDs werden im normalen Betrieb gar nicht so viel heißer als normale LEDs. Da ich die gesamte Lichtleistung ja aber gar nicht brauche, kann ich sie mithilfe einer Reihenschaltung ja noch drossel und so Wärmemenge „sparen“. Außerdem kann ich mit Reihenschaltung die Vorwiderstände verringern, was wieder Wärmemenge spart.
Ich habe mir überlegt, dass es vielleicht sinnvoll ist, immer sechs LEDs in Reihe zu schalten und die Spannung per Regler insgesamt auf 12V zu halten. So bekommt jede LED im „Hell-Betrieb“ 2V (237,3mA; 25,4lm) und nur im Betrieb als Rücklicht drossle ich die Spannung der Rücklicht-LED-Reihen mittels Vorwiderstand auf 6V (pro LED: 1V; 118,6mA; 12,7lm). So müsste am Vorwiderstand bei der Menge an LEDs, die ich brauche, eine Wärmeleistung von etwa 9,3W abgeführt werden.
Ja, solch ein Stromregler mithilfe eines LM317 (Reihenschaltung Last – LM317 – Widerstand) wurde ja schon auf der Webseite, die du mir empfohlen hast, beschrieben (siehe Bild unten). Das ist ja an sich ganz einfach. Nur habe ich immer noch ein „Denkproblem“ bei der Sache. Verkauft werden die Regler mit der Aussage, dass sie die Spannung konstant bei 12V halten. Das würde für mich bedeuten, wenn ich für sechs LEDs eine Spannung von 12V (6x 2V) haben möchte, dann bräuchte ich keinen weiteren Wiederstand einbauen. Geht man mal von meiner Schaltung aus dem letzten Posting aus und setzt gedanklich statt der einen LED gleich sechs in Reihe ein, dann würde das bedeuten, dass R1 = 0 werden würde und ich R2 bei der Berechnung auf 12V und nicht auf 13,8V beziehen müsste. Oder habe ich da einen Denkfehler? Ich sehe leider noch nicht ganz, wie da der Strom geregelt wird. Für mich ist das noch eine einfache Reihenschaltung eines Spannungsreglers und eines Vorwiderstandes.
Dass die innerhalb des Gehäuses erzeugte Wärme gleich bleibt stimmt schon aber ich dachte mir, wenn man die Wärme auf zwei Widerstände aufteilt, dann hat man da zumindest schon mal eine größere Oberfläche und pro Widerstand eine geringe abzuführende Verlustleistung. (Im o.g. Beispiel vielleicht statt 1x 9,3W 2x 4,65W.) Aus dem Gehäuse muss es dennoch raus, das stimmt.
Aha, also sind die NC-Anschlüsse also mehr mechanische Stützen. Gut zu wissen. Was Leiterplatten für SMD-Bauteile u.Ä. angeht, so habe ich eben auch noch niemand gefunden, der so was verkauft. Selbst ein Elektronikhändler aus meiner Nähe, der eigentlich alles besorgen kann, musste bei dieser Frage passen.
Und nun nochmal zurück zu der Schaltung aus dem letzten Postig. Ich habe mir überlegt, dass sie so, wie sie ist, doch nicht fehlerfrei funktionieren würde. Sie funktioniert zwar, wenn man das Stopplicht (hell) betätigt oder das Rücklicht (dunkel) an ist aber sie funktioniert nicht gleich, wenn beides an ist. Dann müsste die Schaltung doch wie eine Parallelschaltung der Widerstände R1 und R2 wirken und die Stopplicht-LEDs würden heller leuchten als wenn das Rücklicht aus wäre. Verstehst du, was ich meine? Da habe ich mir überlegt, dass man noch einen Negator einbauen müsste. Also ein Bauteil, was bei eingeschaltetem Stopplicht die Stromzufuhr durch die Leitung des Rücklichts unterbindet. Kennst du da zufällig ein Negator-Bauteil, mit dem man so hohe Lasten schalten kann? Im Netz habe ich nur eins gefunden, was aber zwei Nachteile hat: Nummer 1, es besteht aus sechs Negatoren in einem Chip (ist also zu groß) und Nummer 2, man kann nur sehr kleine Lasten damit negieren. Was hältst du von diesen Überlegungen - berechtigt?
Mehr „Probleme“ fallen mir momentan erst mal nicht mehr ein. *g*
Grüße und danke,
Michael.

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