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LEDs für KFZ-Anwendungen. (Elektronik)
Hallo Harald!
Was diese Zusatzbremsleuchten angeht, hast du natürlich Recht. An meinem Fahrzeug ist serienmäßig eine LED-Zusatzbremsleuchte verbaut und selbst die war kürzlich bei mir defekt. Da aber gar nichts mehr leuchtete, nehme ich aber an, es waren nicht die LEDs.
Ja, stimmt, wenn man Aluminium etwas anständig aufpoliert, dann reflektiert es an sich gut genug. Nur ergänzend könnte man dann noch Chromlack aufbringen, wenn es nicht reichen sollte. Ein dickes Alu-Blech wäre natürlich besser, das stimmt. Verwendet man aber eben diese Luxeon-LEDs und klebt sie von hinten an das besagte Blech würde ein zu dickes Blech den großen Abstrahlwinkel ja wieder verdecken. Die „Linse“ dieser LEDs hat ja nur einen Radius von 2,5mm.
Bei meinen Rücklichtern würde es sich so verhalten, dass der gesamte Schaltungsaufbau ins Rücklicht integriert sein muss. Die Rücklichter sind bei mir ein Bauteil und von außen an der Karosse angebracht. In den Innenraum gehen lediglich die Kabel durch ein winziges Loch. Die ganze Schaltung muss also sehr Temperaturfest (Sommer wie Winter) sein, was die Sache sicher nicht erleichtert aber sicher auch nicht unlösbar macht. Es sollte aber eben idealerweise so sein, dass die gesamte Wärme mittels des besagten Alu-Blechs abgeführt werden kann.
Die Vorwiderstände sind eben von diesem Problem auch mit betroffen. Könnte man sich da evtl. behelfen, indem man Widerstände, welche für große Leistungen ausgelegt sind, benutzt oder mehrere parallel schaltet, um die Fläche zu vergrößern?
Danke für den Hinweis mit der Stromabhängigkeit. Demzufolge muss ich also für die Vorwiderstandberechnung bei gedrosselter Helligkeit den LED-Strom halbieren und den Spannungsabfall über dem Vorwiderstand als konstant betrachten (siehe Bild unten). Ich habe mal unten noch eine ganz einfache Beispielrechnung für das Kfz-Bordnetz und nur eine Luxeon-LED gemacht. Meine Gedankengänge dürften doch so stimmen?
Danke auch für den Tipp mit dieser Webseite. Da stand einiges interessantes für mich. Das was dort als linearer Treiber oder Stromregler bezeichnet wird, wird - wenn ich es richtig verstehe - z.B. bei Conrad.de als Spannungsregler (siehe Bild unten) bezeichnet. Stromregler habe ich bei diversen kleineren Shops schon ab und an als eine komplexe Schaltung (siehe Bild unten) gefunden, die dann auch teurer ist.
Platzsparenderweise und der Einfachheit halber würde ich sagen, dass in meinem Fall die Anwendung eines solchen linearen „Dreibeins“ ausreichend ist. Eventuell müsste man eben auch hier noch einen Kühler aufstecken.
Um nochmal zu den Luxeon-LEDs zu kommen. Im Datenblatt habe ich für die vier Beinchen die Bezeichnungen unten in der Tabelle (im Bild) gefunden. Kann man jetzt einfach die Pins 1 und 2 sowie 3 und 4 zusammenlöten? Immerhin haben ja 1 und 3 dieselbe Bezeichnung. Das finde ich etwas irreführend. Und gibt es für diese Bauteile mit „SMD-Beinchen“ eigentlich spezielle Lötplatinen (ähnlich den Europlatinen für Bauteile mit normalen langen Lötbeinchen), wo man diese gut verlöten kann?
Ansonsten haben wir jetzt auch schon eine ganze Menge über Leuchtdioden diskutiert. Leider hat „hws“ aber keinen Kommentar mehr zu seiner DutyCycle-Schaltung abgegeben. Ich befürchte nämlich noch immer, dass ich solch einen „Trick“ brauchen werde, um die Bordelektronik zu besänftigen.
Grüße und Danke,
Michael.

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