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LEDs für KFZ-Anwendungen. (Elektronik)
Hallo Harald Wilhelms!
Ja, ich hatte von der Bauform her an normale LEDs gedacht. Die gibt es ja nun auch schon mit einer ansprechenden Lichtstromstärke. Da ist es nur schwierig welche zu finden, wo der Strahl nicht zu stark gebündelt ist. Beispielsweise bei folgendem zugegeben recht teurem Modell liegt der Winkel aber bei 85°:
http://www.leds.de/p49/Standard_LEDs/LEDs_5mm/Power_LEDs/05Watt_LED_rot_18000mcd_85_5mm_21V.html
Hier ist zwar auch (wie leider meistens) der Wert von 18000mcd angegeben, rechnet man das aber mal um, kommt man auf einen Lichtstrom von 29.7 Lumen. Das wiederum würde bedeuten, man benötigt gerade mal 12 Leuchtdioden dieser Sorte, um eine Glühlampe 12V 21W zu ersetzen und nur sechs um eine Glühlampe 12V 10W zu ersetzen (vorausgesetzt eine 10W-Lampe hat etwa die halbe Lichtleistung, wie eine 21W-Lampe). Der Lichtwirkungsgrad läge bei diesen LEDs übrigens bei 59,4 lu/W.
Im Internet habe ich auch weiterhin gelesen, dass gerade beim hellen Stopplicht keine Streuung zur Seite erforderlich ist. Da normale Glühlampen aber eben doch streuen, spricht man davon, dass die Lichtstärke, die von der 21W-Lampe (350 Lumen) tatsächlich Signalwirkung hat, etwa 280 bis 300 Lumen beträgt.
Alternativ hatte ich auch schon an diese vierbeinigen Superflux-oder Luxeon-LEDs gedacht. Da habe ich aber keine echt gute Idee, wie ich sie ordentlich hinter einem Klarglas verbauen kann. Warum haben diese LEDs eigentlich vier Beinchen? Was macht sie so besonders?
Kann man bei LEDs eigentlich davon ausgehen, dass wenn man den Vorwiderstand (bei 12V-Anlage) verdoppelt, sich ihre Helligkeit halbiert? Oder wie müsste man das berechnen? Ich würde eben gern einen Teil der LEDs als Stopp- und Rücklicht nutzen und einen Teil bei Stopplicht noch dazu schalten. Grob abgeschätzt und je nach Größe und Bauform der LEDs rechne ich damit, dass ich wohl ca. 15 LEDs für das Rücklicht gebrauchen werde und ca. weitere 10 (Summe 25) für das Stopplicht.
Ich habe auch gelesen, dass es besser ist LEDs parallel und alle mit einem eigenen Vorwiderstand anzuschließen. Abgesehen von der Sicherheit (wenn eine ausfällt, leuchten die anderen weiter), was spricht gegen eine Reihenschaltung oder gemeinsame Vorwiderstände? Vielleicht könnte man ja mit geschickten Zusammenschaltungen (in Reihe, parallel) Widerstands- und Leistungsaufnahmewerte so beeinflussen, dass die Bordelektronik gar nicht merkt, dass es keine Glühlampe sondern LEDs sind?
Was die DutyCycle-Schaltung angeht, bin ich aber immer noch nicht schlauer geworden. Mir kam aber eine andere Idee. Wenn die Bordelektronik den Widerstand der Glühlampen nur im Einschaltmoment überprüft, könnte man doch nur in diesem Moment eine Glühlampe vorgaukeln. Vielleicht gibt es irgendein elektronisches Bauteil, was nur im Einschaltmoment für – sagen wir mal – eine Sekunde Strom fließen lässt und dann ganz abschaltet. Dann könnte man zu der gesamten LED-Konstruktion einen einfachen 1W-Widerstand der entsprechenden Stärke (6,7 Ohm bzw. 28,8 Ohm) parallel schalten. Einen kurzen Moment hält der die Überbelastung von 21 Watt (bzw. 10 Watt) sicher aus ohne sehr heiß zu werden oder sich zu zerstören. Oder was denkst du?
Grüße,
Michael.
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