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Schwingkreisentdämpfung (Schaltungstechnik)
» Hallo
» ich möchte ein einfaches Radio für kurzwelle basteln.
» dabei wollte ich eine rückkopplung des schwingkreises benutzen. Ich hatte
» mir gedacht das ich eine eimitterschaltung und spannungsgegenkopplung
» benutze. doch wie dimensioniere ich nun die schaltung? die spule ist
» selbst gewickelt und besitzt 9uH und einen widerstand von 0.13ohm. das
» spielt doch eine rolle da durch diesen widerstand der schwingkreisgedämpft
» wird oder. und natürlich vom einganswiderstand der schaltung.
Du kannst wie ein König drauflos rechnen, bis der Kopf raucht, dann bleibt das Problem das die reale Schaltung große Abweichungen zeigen wird. Weiter wird die Temperaturstabilität den Einsatzpunkt der Entdämpfung immer wieder verschieben. Er wird auch nicht monoton verlaufen geschweige denn konstant sein. Der Ensatzpunkt verschiebt sich gleitend und nicht monoton mit der Frequenz.
Oder aber du machst es dir leicht.
Zapfe die Spule bei ca. 1/5...1/3 an, führe den Anzapf auf den Kopfpunkt eines 1k-Potis, der Fußpunkt kommt an Masse und der Schleifer an den Emitter des Audion-Transistors (in -ECO-Schaltung).
Btw. Bastelkollege Kainka (Elektor-Autor) hat auch interessante derartige Experimente auf seiner Seite eingestellt. Schau dir das mal an, es gibt eine Menge Denkanstöße:
http://www.b-kainka.de
Besonders interessant ist dort die Audionschaltung mit klassischer, nicht rückgekoppelter Audionstufe gesonderter Entdämpfung des Schwingkreises (Gyratorprinzip oder früher, in den 20gern Ultradyne genannt), spielt prima und ist leicht zu bauen:
http://www.b-kainka.de/bastel3.htm
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Gruß Jogi - Es ist bereits alles gesagt, nur noch nicht von Jedem.
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