Forum
Shunts (Elektronik)
» Hallo
»
» Ich habe das bisher so verstanden, dass ein Shunt der parallel zu einem
» Amperemeter liegt, genau auf dessen Innenwiderstand abgestimmt sein muss
» damit sich die Ströme auch entsprechend aufteilen. Man kann also hier
» nicht irgendeinen 50A Shunt nehmen.
»
» Anders ist das, wenn ich über dem Shunt nur die daran abfallende Spannung
» messe. Also ein Voltmeter mit Ampereskala. Aber das ist ja hier nicht der
» Fall.
»
» Oder begehe ich da einen Denkfehler?
»
» Theo
Natürlich ist der Ausschlag proportional zum durchfließenden Strom, aber es sind eigentlich *immer* Voltmeter - egal, was auf die Skala aufgedruckt ist - insofern als sie gewöhnlich auf einen standardisierten Spannungsabfall beim Endausschlag spezifiziert werden. Meist 60mV oder 100mV , und dafür gibt es eben solche "normierte" Shunts. Wenn's nicht passt, dann den nächst-hochohmigeren Shunt verwenden, und die benötigte Endspannung mit einem (Präzisions-)Poti abgleichen, wie hier in einem Parallel-Thread angegeben: 100 mOhm-Shunt - Jüwü(R), 12.01.2008, 14:43
http://www.elektronik-kompendium.de/forum/forum_entry.php?id=60865
--
Gruß, erikl
Gesamter Thread:
