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Durchbruchspannung von Dioden (Bauelemente)
Hallo und einen schönen Sonntagnachmittag,
ich hab eine Frage zur Messung der Durchbruchspannung von Dioden: Im Laufe der Zeit haben sich so manche Dioden in der Bastelkiste angesammelt. Für viele dieser Exemplare fand ich die Datenblätter, aber eben nicht für alle. Da es sich dabei aber meist um Neuware handelt, würde ich diese ungern entsorgen. Da Strom und Baugröße in einem gewissen Zusammenhang stehen, gilt es also, die Durchbruchspannung zu ermitteln. Experimentell ist mir das auch gelungen - über einen Vorwiderstand (etliche MOhm) konnte ich die Durchbruchspannung messen. Nur weiß ich nicht, welche Sicherheit ich bei dieser Methode habe (Ich gehe davon aus, daß es zu einer lokalen thermischen Schädigung der Sperrschicht kommen kann, also u. U. weit unter der nominalen thermischen Belastbarkeit der jeweiligen Diode) - oder liege ich da falsch? Meines Wissens werden nach der Herstellung die Dioden nach Durchbruchspannung selektiert - wie mißt man dort? Weiß das hier jemand? Bei gepulsten Messungen ist wohl auch mit Einfluß der Sperrschichtkapazität zu rechnen. Wie wird so eine Meßschaltung dimensioniert? Gilt das dann auch sinngemäß für Ge-Typen und Schottky-Dioden? Ich weiß, viele Fragen, aber ich bin im Netz nicht richtig fündig geworden - nur jede Menge Übungen, dann aber meist mit Z-Dioden. Oder allgemein gehaltene Beschreibungen, daß bei Überschreiten der Durchbruchspannung das Bauelement zerstört wird.....
Vielen Dank schon mal für jede praktische Info!
Hartwig
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