Forum
Gitarrenverstärker (Elektronik)
» *bastellustbekomm* Naja irgendwo hab ich noch ne selbstgebaute Endstufe
» bei der je ein Pärchen BD709/710 von nem TDA2030 getrieben wird... Damals
» sind mir allerdings so einige von den TDAs abgeraucht...
Kein Wunder, als Treiber mit Boostertransistoren kommen die Schutzschaltungen nicht mehr zum tragen. Von Elektor und ich denke es war nur eine abgebaute Applikation, gab es mal vor > 20 Jahren eine Schaltung mit den TDA2030 und Boostern, als Brücke geschaltet. Damit kamen die auf etwa 200W. Sollte an Dampf ausreichen, oder?
Klassisch in eine Gitarrenbox rein, dann dürfte es keine Probleme wegen der verlustig gehenden Schutzschaltungen geben und dank fehlender Weichen, Kupplungen und Kabelmeter müßte es auch ordentlich wummern.
» Zu den Russinnen.... davon hab ich auch noch ein paar im Keller... Wär ja
» tatsächlich mal ne Idee, damit was auszuprobieren.
Ich hab da Mengen davon. Hab damals die Bestände von unserem Bastelkollegen (+), weißt schon, übernommen. Seine Frau konnte mit dem Krempel nichts anfangen und wollte alles wegwerfen. Nur die Zeit zum basteln fehlt mir immer etwas. So liegen die Dinger da schön eingetütet herum.
» Bleibt halt die Frage,
» ob diese Feldgesteuerten Röhrern die gleichen/ähnliche klangliche
» Eigenschaften haben, wie die für Gitarrenverstärkervorstufen oft üblichen
» ECC83...
Ich hatte mal welche durgemessen, allerdings ohne spezielles Augenmerk auf ihre Anwendbarkeit für Gitarren-Amps. Sie verhielten sich auch in kritischen Anwendungen, wo spezielle Röhrenfunktionen gefragt sind, wie gittergesteuerte Röhren. Hatten exzellente Werte, außer der Klingfestigkeit, sie klingeln leichter als die ECC83 bei hoher Steilheit, hohem Verstärkungsfaktor und in hochohmiger Schaltung. Aber das tun viele andere Pentoden ja auch.
--
Gruß Jogi - Es ist bereits alles gesagt, nur noch nicht von Jedem.
Gesamter Thread:
