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Trafo (Elektronik)
» Das heißt, ein Wiederstand setzt gar nicht die Spannung herab, sondern den
» Strom, also die Ampere?
Hallo Alexander,
genau so kann man es sehen. Nehmen wir mal an, Du hast vor Dir eine 12V-Autobatterie, eine Halogenlampe 12V/20W, einen Widerstand von 1000Ohm und ein Digitalmultimeter.
Den Widerstand verbindest Du mit dem +Pol der Batterie. Nimmst Du jetzt das Voltmeter und mißt die Spannung zwischen dem freien Anschluß des Widerstandes und dem -Pol der Batterie, dann wird Dir das Voltmeter die Batteriespannung, also etwa 12V anzeigen. Wenn Du jetzt das Voltmeter durch die Halogenlampe ersetzt, wird die Lampe nicht brennen, obwohl Du sie ja dort angeschlossen hast, wo Du zuvor 12V gemessen hast. Der Widerstand verhindert einfach, daß ausreichend Strom durch die Lampe fließt. An der Lampe wirst Du jetzt auch keine 12V mehr messen können. Nach ohmschen Gesetz können durch den Widerstand bei 12V max. 12mA fließen, und das bringt die Lampe nie und nimmer zum Leuchten. Die bräuchte nämlich 1,67A, also fast 1400 mal soviel Strom wie der Widerstand im günstigsten Fall durchlassen würde.
Viele Grüße
Hartwig
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