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Trafo (Elektronik)
Ich finde den Vergleich mit dem Wasser immer wieder gut. Der war auch in der Anleitung von meinem Elektronikkasten damals.
Die Spannung kann man sich wie gesagt als Druck-Unterschied z.B. durch den Höhenunterschied von zwei Wasserbehältern vorstellen.
Diese könnte man z.B. mit den beiden Polen einer Batterie vergleichen.
Verbindet man die Behälter nun mit einem Rohr, so kann Wasser fließen. Ist ist das Rohr dick, so kann viel Wasser fließen. Hat es z.B. eine Engstelle, dann begrenzt diese den Wasserfluss viel mehr als der Rest des Rohres. Das Rohr leistet also an der Engstelle mehr Widerstand gegen den Stromfluss. Im Stromkreis würde das Rohr den Draht darstellen, der gut leitet und die Engstelle z.B einen Widerstand oder ein Gerät, das genau einen bestimmten Strom durchlässt. Es verhält sich damit quasi als Widerstand. Je enger das Rohr, desto größer ist der Widerstandswert.
Wieviel Strom durch einen Widerstand fließt besagt das wohl wichtigste Gesetz der Elektrotechnik, das Ohmsche Gesetz:
Strom = Spannung : Widerstand
Oder in Symbolen: I = U : R
Der Strom I wird in Ampère (A) gemessen, die Spannung U in Volt (V) und der Widerstand R in Ohm (das Ohm-Symbol lässt sich hier nicht darstellen).
Je größer die Spannung und je kleiner der Widerstand ist umso mehr Strom fließt also.
Beispiel: die Autobatterie hat 12V Spannung. Wenn man die Heckscheibenheizung einschaltet, fließt durch den dünnen Draht in der Scheibe ein Strom von 6A, weil er einen Widerstand von 2 Ohm hat. Wäre er noch dünner, würde noch weniger Strom fließen, weil sein Widerstand dann noch größer wäre.
Schau auch mal hier
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/0201113.htm
und hier
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-ohmschesgesetz.htm
Grüße,
VB
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