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Arbeitspunkteinstellung Emitterschaltung (Schaltungstechnik)
Hallo allerseits,
ich wollte mal fragen, aus welchem Grund der Arbeits-
punkt bei der Emitterschaltung im A-Betrieb eigentlich
immer auf die halbe Versorgungsspannung gelegt wird?
Mag sein, dass dann die Versorgungsspannungsgrenzen
als Auslenkungsmaximum gleich weit entfernt liegen,
allerdings steigt der Klirrfaktor bei Auslenkung
über ~1/10 Ubat stark an (>10%), sodass dies als
Argument eigentlich nicht gelten kann?!
Ich habe mal die Spannungsverstärkung und den
Klirrfaktor für verschiedene Arbeitspunkte für
einen Q2N2222 simuliert (R1, R2 >> Beta*RE+rBE,
RC=1k, RL=1k, Ubat=10V) und herausgefunden, dass
man bei einem Arbeitspunkt, der bei 1/3 Ubat
liegt, wesentlich bessere Werte für den Klirrfaktor
UND die Verstärkung erhält.
Die Temperaturstabilisierung durch Gegenkopplung
funktioniert bei Ubat/3 genauso gut wie bei Ubat/2.
Kann mir jemand weiterhelfen, was ich nicht beachtet
habe oder warum ich auf dem Holzweg bin?
Besten Dank i.V.
Micha
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