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Quarzschaltung (Schaltungstechnik)
» Hallo,
»
» vielen Dank für die Antwort
» sind deine angegebenen Werte Erfahrungswerte oder hast
» du die Schaltung schon mal ausprobiert?
Sowohl - als auch
» Im Datenblatt stehen ja nur bsp Werte für 50 und
» 500khz. Bringt einen irgendwie nicht weiter, wenn man 2 Mhz benuzt.
Die Werte für Cs, Ct & R0 sind auch Quarz-abhängig und sollten in dessen Datenblatt zu finden sein. Falls nicht,
würde ich es bei 2MHz erst 'mal mit der Hälfte der bei 50/500kHz angegebenen Werte versuchen. Mit R0 wird vor allem die Verlustleistung im Quarz festgelegt (R0 verringert die Amplitude der am Quarz anliegenden Sinusschwingung).
Bei den "alten" ICs von RCA/Harris/TI (CD4521) und Motorola (MC14521)
brauchst Du möglicherweise eine Versorgungsspannung von mindestens 10V, damit der 2MHz-Quarz sicher anschwingt.
Die Typen HCF4521 (ST) bzw. HEF4521 (Philips) entstammen einer neueren Technologie-Generation, und schaffen das auch schon bei 5V Versorgungsspannung.
» So wie ich das verstanden habe, kann diese Widerstandsbeschaltung auch bei
» einer Mikrokontrollerquarzschaltung(wie man sie kennt) benutzt werden.
» Sie ist also für die Stromveringerung zuständig.
Richtig, aber der wesentliche Grund dafür ist die Verringerung der Verlustleistung im Quarz (s.o.).
Eine Verringerung der Stromaufnahme der Schaltung erreicht man hauptsächlich durch das Einfügen von R* , womit die Versorgungsspannung der Teiler-FFs herabgesetzt wird. Die ersten paar Teiler-FFs nach dem Quarz verbrauchen den meisten Strom.

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Gruß, erikl
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