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Schmitt-Trigger Dimensionierung (Schaltungstechnik)
» Die falschen Formeln??????? Die habe ich aus Tietze
» Schenk, warum sollten die falsch sein?
Sorry, Irrtum meinerseits. Für den nicht-invertierenden Fall sind sie schon richtig.
Also dann: R1/R2 = (Ue_ein - Ue_aus) / (Ua_max - Ua_min)
In Deinem Fall: R1:R2 = 2:5 (z.B. 200kOhm:500kOhm).
Allerdings wird das mit Ua_max=Ue_ein=5V nicht funktionieren, da Du so die untere Umschaltschwelle nicht erreichst: Der invertierende Eingang sollte ja etwa in der Mitte zwischen Ue_ein und Ue_aus, bei Dir also bei 4V liegen. Damit wird die Spannung am nicht-invertierenden Eingang ebenfalls auf 4V festgelegt. Bei der unteren Schaltschwelle Ue_ein=3V müsste Ua bei R1:R2=2:5 auf Ua=6,5V hochgehen, um umzuschalten, was natürlich bei Ua_max=5V nicht möglich ist. Deshalb hatte ich Dir im meinem letzten Posting empfohlen, auf Ua_max=(Ue_ein+Ue_aus) hochzugehen, sodass die Mitte der Hysterese bei der halben Betriebsspannung liegt. Das Verhältnis R1/R2 musst Du natürlich entsprechend ändern.
» Ich gugg mir die Diskussion aber trotzdem mal an,
Das kann jedenfalls nicht schaden!
» die iss aber nicht mit OP, sonder mit einfachen Transistoren,
» kann man das so leicht übertragen?
Im Prinzip ja, nur müsste der Rückkopplungs-Spannungsteiler R1/R2 wegen des niedrigeren Eingangswiderstands der Transistorstufe deutlich niederohmiger sein, in Deinem Fall z.B. 10kOhm/25kOhm .
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Gruß, erikl
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