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Mehr LED Netzteilfragen (Elektronik)
Sei gegrüßt Du neugieriger Computerfutzi,
klasse das wir Dir auf die Sprünge helfen dürfen.
Wir müssen zunächst mit einer Bestandsaufnahme beginnen. Die Schlussfolgerungen und Mutmaßungen kommen später.
Hier vorab mal ein paar FAKTEN:
- LEDs (der Chip per se) benötigen grundsätzlich einen (mehr oder weniger) konstanten Strom. Der Rest, Spannung, Leistung etc ergibt sich später (auch durch Berechnen)
- Die herkömmlichen LEDs (zB im PC) haben einen Vorwiderstand der als "schlechte Stromquelle" dient. Damit kann man sie problemlos an 5V, 12V etc anschließen.
- LEDs mit zB Stiftsockel-Fassung (ähnlich Kaltspiegel-Halogener) haben eingebaute Stromquellen. Die sind meist für 12V Anwendungen gedacht und können idR problemlos statt Halogenbirnen eingebaut werden.
- LEDs mit zB GU-10-Fassung für 230V haben eine mehr oder weniger ausgefeilte Elektronik eingebaut. Die Elektronik steuert die LED-Ströme, manchmal sind die auch Smart.
- Dimmen ist bei den meisten LED-Lampen mit Problemen behaftet. Außer bei smartem Obst. Auch physilogisch ist dimmen oft Quatsch. Unser Gehirn verbindet schwaches Licht (zB Kerze) mit rötlicher Lichtfarbe und gleissend helles Licht mit einem hohen Blauanteil. Natürlich gibts auch dafür Lösungen (meist recht teuer).
- Die Werbung erzähl oft viel Mist.
- Zu allen Regeln gibts auch Ausnahmen.
BESTANDSAUFNAHME
Welche Lampen hast Du denn in der Küche verbaut?
Ist da ein herkömmlicher Trafo vorgeschaltet?
Oder ist das bereits ein Schaltnetzteil?
- Tip: mach mal ein paar Fotos
- Heißer Tip: zeichne einen Schaltplan Deiner Verkabelung. Das ist oft geeignet um Missverständnisse zu vermeiden.
Gruß
Ralf
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