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Wasserventil (Elektronik)
Hallo,
Ventilhersteller sollten für das Ventil eigentlich den Kv-Wert angeben. Das entspricht der effektive Durchlass-Querschnittsfläche, die also bereits "strömungskorrigiert" ist, d. h. du musst keine Strömungstechnischen Berechnungen mit der Reynoldszahl etc. anstellen. Der Volumendurchsatz kann dann anhand von Kv-Wert, Dichte des Wassers (=1) und der Druckdifferenz über dem geöffneten Ventil errechnet werden (Näherungsformel: Q = Kv / sqrt( Dichte / Druckdifferenz). Wobei diese vereinfachte Formel meist nur für einen bestimmten Druckbereich gilt. Da diese Formel eher für Dimensionierungsberechnungen in Anlagen gedacht ist, sollte man für eine halbwegs genaue Messung eine anwendungsbezogene Kalibration vornehmen - was ja kein großes Problem sein sollte. Differenzdrucksensoren sind ja relativ einfach zu bekommen.
ps: mit 3/8 Zoll / DN10 - Fittings lassen sich die Sensoren mit etwas mechanischer Arbeit anschließen.
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